A Nightmare on Elm Street 2

OT: -  87 Minuten -  Horror
A Nightmare on Elm Street 2
Kinostart: 01.11.1985
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu A Nightmare on Elm Street 2

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Fünf Jahre sind vergangen seit die junge Nancy vom absoluten Bösen in Gestalt von Freddy Krueger (Robert Englund) geflohen ist. Nun zieht die Familie von Jesse (Mark Patton) in das mittlerweile leer stehende Haus an der Elm Street, ohne eine Ahnung von dessen schrecklicher Vergangenheit zu haben. Trotz seiner schrecklichen Alpträume versucht sich Jesse so gut wie möglich einzuleben. Die junge Lisa (Kim Myers) ist einer der wenigen Hoffnungschimmer zwischen den Problemen mit seinen Mitschülern und seinem Trainer.

 

Jesses Träume werden mittlerweile nur noch durch den geheimnisvollen verbrannten Mann bestimmt der ihn auffordert für ihn zu morden. Dann findet er Nancys Tagebuch und versucht das Rätsel des toten Kindermörder Freddy Krüger zu lösen. Doch währenddessen geschehen die ersten Morde...

 

Wes Craven erschuf mit A Nightmare on Elm Street nicht nur einen der gruseligsten und wunderbarsten Horrorfilme aller Zeiten, er legte auch den Grundstein für eine Serie von Fortsetzungen, die ohne das Zutun des Erfinders gedreht wurden. Besonders negativ wirkt sich dies bei der ersten Fortsetzung aus die einer der Tiefpunkte der Serie ist.

 

Es war zwar vorherzusehen dass sich New Line Cinema nicht mit dem Erfolg des ersten Teils zufrieden geben würde, sondern mit der Figur des Freddy Kruegers so viel Geld wie möglich verdienen wollte. Wes Craven wollte allerdings mit der Fortsetzung nichts mehr zu tun haben und somit blieb das Einzige das aus dem ersten Teil übernommen wurde der Bösewicht und das Setting.

 

Das Problem dieses Films ist allerdings dass der selbe Schauplatz wie im ersten Teil verwendet wurde und gleichzeitig viele Regeln eben dessen verletzt wurden. Zum Beispiel ist die Mischung aus Traum und Realität sehr negativ anzukreiden und es ist auch irgendwie unverständlich warum Freddy Krueger plötzlich ein Medium braucht um zu morden. Dieses Medium in Gestalt von Jesse erweist sich als sehr lahm und farblos wie auch die meisten anderen Schauspieler in diesem Film.

 

Durch die sehr schlechte Geschichte des Films, die einfach alles schlecht macht was der erste Teil gut gemacht hat leidet vor allem die Spannung und die Atmosphäre, die ja bekanntlich das Herz eines jeden Horrorfilms ist. Teilweise wird der ursprünglich gruselige Freddy Krüger einfach nur mehr zur Lachnummer.

 

Das einzige dass den Film für Fans der Serie interessant macht sind die teilweise eingestreuten Informationen über Freddys Vergangenheit. Doch die schlechten Darsteller, das konventionelle Setting und der schlechte Spannungsaufbau des Films verhindern leider einen wirklichen Filmgenuss.

 

Fazit:

Sehr schwache Fortsetzung des kultigen Original.

 

Wertung:

2,0/10 Punkte

Filmering.at
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Ø Wertung: 4.8/10 | Kritiken: 1 | Wertungen: 5
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Erstellt: 21.03.2013