Antboy - Der Biss der Ameise (2013)

OT: Antboy - 77 Minuten - Abenteuer / Komödie / Familie
Antboy - Der Biss der Ameise (2013)
Kinostart: 28.03.2014
DVD-Start: 18.11.2014 - Blu-ray-Start: 18.11.2014
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Filmkritik zu Antboy - Der Biss der Ameise

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Die dänische Literaturverfilmung des gleichnamigen Buches „Antboy“ ist in erster Linie eine kindgerechte Version der Marvel Filme. Hierbei ist vor allem der Bezug auf Spiderman, nicht zu übersehen. Regisseur Ask Hasselbach schmückt seinen Film mit einem sympathischen Hauptcharakter, einer klassischen Gut – Böse Geschichte und einer angenehmen Briese Ironie, von der es aber gerne mehr hätte sein dürfen.

Der zwölfjährige Pelle (Oscar Dietz) ist eher schüchtern und introvertiert. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat er immer wieder Ärger mit den "Terror-Zwillingen", zwei rowdyhaften Altersgenossen. Als Pelle eines Tages wieder einmal auf der Flucht vor ihnen ist, wird er plötzlich von einer Ameise gebissen. Nun ist er enorm stark, kann Wände entlang klettern und Säure versprühen – die "Terror-Zwillinge" haben keine Chance mehr. Pelle weiß kaum, wie ihm geschieht, sein bester Freund Wilhelm (Samuel Ting Graf) jedoch hat die Antwort parat: Ähnlich den Comic-Superhelden, die er immer liest, hat Pelle die Kräfte eines anderen Wesens übernommen, in diesem Fall die einer Ameise. Jetzt kann er seiner heimlichen Liebe Amanda (Amalie Kruse Jensen) ganz anders gegenüber treten! Allerdings wird sie vom Bösewicht "Floh" (Nicolas Bro) gekidnappt – Pelle muss sie aus ihrem gläsernen Gefängnis befreien…

Genau wie Peter Parker, kommt Antboy durchs Fenster der hübschen Amanda geklettert. Die Existenz des kleinen Pelle, hatte sie davor nicht einmal wahrgenommen. Doch jetzt, wo er Antboy ist, ist sie ganz hin und weg von ihm. Und nun, da Antboy in ihrem Zimmer ist, scheint der Moment des romantischen ersten Kusses zum Greifen nah. Amanda schließt ihre Augen und spitzt ihre Lippen. Doch Pelle schaut sie nur verlegen an. Immerhin ist er erst zwölf und warum sollte er ein Mädchen küssen, das sein eigentliches Ich nicht einmal bemerkt hatte?

Es sind genau solch ironische Momente, die den Charme von „Antboy“ ausmachen und ihn auch für erwachsene Zuseher, teilweise attraktiv macht. So kann „Antboy“ nicht nur als Hommage an die großen Comichelden, sondern auch als eine liebevolle augenzwinkernde Parodie dieser, verstanden werden. Leider sind diese Momente überschaubar oft vertreten und ansonsten hat „Antboy“ nicht viel für Erwachsene zu bieten.

Dafür kann man beruhigt mit seinen Kindern das Kino besuchen. Der moralische Wegweiser ist gelungen und lässt keine Fragen offen. Die Actionszenen sind harmlos, wenngleich sie auch wirklich sehr unspektakulär sind und hier der Film keineswegs mit einem Marvel Blockbuster mithalten kann. Der Film hat eine überschaubare Länge von nicht einmal 80 Minuten. So vergeht er wirklich im Flug und zehrt zu keinem Zeitpunkt an das Nervenkostüm der Zuseher.

Fazit:
„Antboy“ ist ein angenehmer Kinder/Familienfilm geworden. Der Held, die Geschichte und die Botschaft sind sehr sympathisch und die Kleinen werden garantiert auf ihre Kosten kommen. Die Briese Ironie macht den Film aber auch teilweise für Erwachsene sehenswert, auch wenn man sagen muss, dass man nicht allzu viele solcher Momente serviert bekommt.

Wertung:
7/10 Punkte
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