Die drei Räuber

OT: -  75 Minuten -  Animation
Die drei Räuber
Kinostart: 30.11.2007
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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2016
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Filmkritik zu Die drei Räuber

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Kurzkritik:
Die Vorlage zum ersten Animationsfilm vom ambitionierten Studio Animation X, basiert auf dem berühmten und beliebten Kinderbuch von Tomi Ungerer, wobei der Film auch gleichzeitig die erste Adaption eines seiner Werke darstellt. Dass der Autor mit der Filmversion seiner Geschichte zufrieden ist, steht wohl ausser Frage, hat er es sich doch immerhin nicht nehmen lassen selbst als Erzähler zu fungieren. Herausgekommen ist ein herzerwärmendes Stück Film, das sich wohltuend aus dem Einheitsbrei abhebet, und auf eigenständige Weise sowohl jung und alt überzeugen kann.

Eigentlich sollte die kleine Tiffany nach dem Tod ihrer Eltern in ein Waisenhaus gebracht werden, doch ihre Kutsche wird mitten im Wald von den gefürchteten drei Räubern Malente (Joachim Król), Flinn (Bela B. Felsenheimer) und Donnerjakob (Charly Hübner) überfallen. Diese Räuber zeigen sich zunächst enttäuscht, und wollen weiterziehen, als sie anstatt der reichen Beute nur das kleine Mädchen vorfinden, aber Tiffany nützt die Situation geschickt aus, und gibt sich als Tochter eines reichen Maharadschas aus. Die Räuber nehmen das Kind darauf hin mit in ihre Höhle, und freunden sich schon bald mit ihr an...

Animationsfilme haben den Stempel als Familienfilme ja eigentlich wie kaum ein anderes Filmgenre, bereits von vorne herein aufgedrückt. Der wesentliche Unterschied zwischen Die drei Räuber und anderen Animationsfilmen ist bereits sehr einfach zu erkennen: Wo die anderen aktuellen Produktionen vor allem auf spektakuläre 3-D Animationen setzten, nimmt sich Die drei Räuber etwas zurück, und versucht mit klassischem 2-D zu punkten. Dies bewirkt nicht nur, dass der Film seiner Vorlage zum verwechseln ähnlich sieht, sondern vor allem hat es schon einen besonderen Retrocharme wieder einen solchen Film zu sehen.

Selbstredend ist Die drei Räuber dabei vor allem für die ganz kleinen Zuseher ein Highlight, aber es werden sich wohl auch alle erwachsenen Begleiter köstlich amüsieren. Den Synchronsprechern kennt man die Freude, mit der sie am Werk waren in jeder Sekunde an, die Geschichte entpuppt sich als ausgesprochen liebenswert, und ist auch mit genügend augenzwinkerndem Humor versehen, und der unbeschreibliche Charme trägt sein übriges dazu bei um Die drei Räuber in allen Punkten gelingen zu lassen. Die ganz großen Klasse eines Ratatouille bleibt dem Film zwar selbstredend verwehrt, aber alle die sich etwas Auszeit von Hollywood genehmigen möchten, und dennoch die ganze Familie mit ins Kino nehmen wollen, können hier eigentlich nichts falsch machen.

Wertung:
7/10 Punkte

Filmering.at
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