Bad Neighbors (2014)

OT: Neighbors - 96 Minuten - Komödie
Bad Neighbors (2014)
Kinostart: 09.05.2014
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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19980
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Filmkritik zu Bad Neighbors

Von am
Jason Segel, Steve Carell, Jonah Hill und Seth Rogen sind die geschaffenen Hauptdarsteller, wenn es um die Art von Komödie geht, in der ein „Niceguy“ sich von Schlamassel zu Schlamassel quälen muss und dabei für Sympathie und Lacher beim Zuseher sorgen soll. Es ist ihr komödiantische Talent, die optische Einfachheit, sowie klarerweise schauspielerisches Können, was sie zum Liebling der Zuseher und zu Erfolgsgaranten ihrer Filme macht. Ein Regisseur der es regelmäßig mit solchen Komödien in die Kinos schafft, heißt Nicholas Stoller. Sein neuester Streich, stapft ganz in den Fußstapfen seiner bisherigen Werke, wie „Nie wieder Sex mit der Ex“, „Männertrip“ und „Fast Verheiratet“. Eine Komödie im typischen „Apatowstyle“. (Jungfrau (40), männlich, sucht,..).

Mac (Seth Rogen) und Kelly (Rose Byrne) sind in ihren Dreißigern und haben ihre wilden Tage lange hinter sich gelassen. Auch wenn gelegentlich noch heimlich ein Joint auf der Arbeit geraucht wird oder man mit Sex in der Küche wieder ein bisschen Aufregung in die Ehe bringen will, ist das Leben doch irgendwie langweilig geworden. Schließlich müssen sie sich nun auch tagein, tagaus um ein kleines Baby kümmern. Als eine Studentenverbindung ins Haus nebenan einzieht, vergessen die Eheleute zunächst alle Sorgen und lassen es bei einer Party mit den neuen Nachbarn ordentlich krachen. Als die Studenten am folgenden Abend aber bereits die nächste große Sause steigen lassen, sieht Mac keinen anderen Ausweg und ruft die Polizei. Das fasst Verbindungspräsident Teddy (Zac Efron) als Kriegserklärung auf, hat der scheinbar so lässige Mac ihm doch vorher versprochen, genau das niemals zu tun. Schnell eskaliert die Auseinandersetzung zwischen der Kleinfamilie und den Studenten und es ist bald klar: Am Ende wird nur eine Partei hierbleiben…

Wieder einmal setzt Stoller auf einen der oben genannten Darsteller. Diesmal ist es Seth Rogen, der als schrulliger Ehemann und Vorzeigedaddy, die Hauptrolle übernimmt. Und kurz gesagt, wenn es passt, dann passt es auch. Sympathisch und ausgestattet mit einen starken Repertoire von wahren Schenkelklopfer (sicherlich auch einige improvisierte darunter), macht es einfach Spaß, den kanadischen Komiker beim Blödeln zuzusehen Zu einer One-Man-Show ist das Ganze aber trotzdem nicht geworden. Denn er und Rose Byrne harmonieren toll miteinander und sie beweist, dass auch hübsche und smarte Frauen, witzig sein können. Zac Effron hat auch sichtlich eine Menge Spaß beim Dreh gehabt. Er spielt seine Rolle mit viel Ironie, gibt sich als Robert de Niro Double, imitiert Christian Bales Batman und zeigt bei jeder Gelegenheit seinen stählernen Oberkörper. Doch Seth Rogen lässt sich davon nicht einschüchtern und präsentiert seinen männlichen Bärenkörper ohne Scharm (aber auch ohne jegliche Grazie).

Was die Handlung angeht, darüber sollte man nicht so viele Gedanken verschwenden. Im Vergleich zu Stollers bisherigen Werken, ist die Geschichte sogar noch ein wenig flacher ausgefallen. Vollkommen Sinn frei ist das Ganze aber nicht. Im Grunde geht es darum, trotz der Pflichten welche auf Eltern lasten, seine Jugend und den Spaß am Leben beibehalten zu können. Diese Problematik vermag tatsächlich eine Gewisse Authentizität mit sich zu bringen, aber nach und nach rückt dieses Thema in den Hintergrund, und macht Platz für ein Feuerwerk voller absurder Momente. Wenn man also eine Komödie mit tieferen Sinn sehen möchte, dann sollte man sich das Geld lieber sparen.

Fazit:
Eine lustige Komödie ganz im Stile der „Apatowfamilie“. Gepunktet wird mit sympathischen und glänzend harmonierenden Schauspieler. Die Gagdichte ist hoch und viele Sprüche treffen auch voll ins Schwarze. Die Handlung ist zwar sehr flach ausgefallen, aber was solls. Zurücklehnen, lachen und einen amüsanten Abend genießen.

Wertung:
7/10 Punkte
Filmering.at
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Ø Wertung: 6.6/10 | Kritiken: 1 | Wertungen: 15
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