One Chance - Einmal im Leben (2013)

OT: One Chance - 103 Minuten - Biographie / Komödie / Drama / Musik
One Chance - Einmal im Leben (2013)
Kinostart: 23.05.2014
DVD-Start: 02.10.2014 - Blu-ray-Start: 02.10.2014
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Filmkritik zu One Chance - Einmal im Leben

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Mit großen Augen und offenen Mündern starrten sowohl die Jury-Mitglieder, wie auch die Zuseher im Publikum und vor dem Fernseher, den pummeligen unauffällig wirkenden Mann auf der Bühne an. Was sie zu sehen bekamen, war keineswegs das was sie erwartet hatten. Aus dem Mund des schüchternen Walisers kamen laute kräftige Töne. 2009, in einer Show namens „Britan`s Got Talent“ begeisterte Paul Potts, Mitarbeiter in einer Telekommunikationsfirma, mit seinen Operngesang Millionen von Zuseher. Der Film „One Chance“ widmet sich dem Leben von Paul Potts. Angefangen mit seiner Kindheit, über seine erste wahre Liebe, seiner Ausbildung in Rom und seinen Rückschlägen.

One Chance ist die Geschichte vom "Tenor der Herzen" Paul Potts (James Corden) und seine märchenhafte Verwandlung vom Handyverkäufer zum Klassikstar. Während seiner Reise muss er nicht nur den Schikanen der Dorf-Raudis trotzen, sondern auch in Venedig vor Star-Tenor Pavarotti gesanglich bestehen. Nach zahlreichen Fehlschlägen überreden ihn Freundin Julie-Ann (Alexandra Roach) und sein bester Kumpel Braddon (Mackenzie Crook), bei der Castingshow "Britain’s Got Talent" anzutreten. Seine letzte Chance!

Paul Potts hat einen Universitätsabschluss in Philosophie, ist politisch aktiv in seinem walisischen Heimatort und hat erfolgreich die Gesangsschule und den Meisterkurs in Italien absolviert. Er hatte jahrelang Gesangsunterricht und auch schon vor seinen Auftritt bei der Talentshow „Britan´s Got Talent“ einige Auftritte in Operetten. Im Film werden diese Tatsachen aber verändert bzw. weggelassen. Anscheinend passen sie Regisseur David Frankel („Der Teufel trägt Prada“) nicht ins dramaturgische Konzept. Aus dem Philosophiestudenten wird ein eher naiver überschaubarer Mann gemacht, der in Rom, vor seinem großen Idol Pavarotti versagt und durch zahlreiche Rückschläge, ausschließlich durch „Britans Got Talent“ seinen Durchbruch schafft.

So naiv und verträumt Paul Potts dargestellt wird, so kann man auch den Film selbst beschreiben. David Frankel serviert uns eine Menge Klischees, garniert mit ein wenig Kitsch und verziert das Ganze mit der Botschaft, dass es sich schlussendlich doch lohnt, einer von den Guten und Anständigen zu sein. Auch wenn sich die Begeisterung über die Art und Weiße der Darstellung von Paul Potts in Grenzen hält, so kann man James Cordon („Die drei Musketiere“) für seine Darstellung nicht kritisieren. Er macht seine Sache solide und punktet mit einer sympathischen Ausstrahlung.

Fazit:
„One Chance“ ist nicht Fleisch und nicht Fisch. Es ist eine Komödie die nicht sehr lustig ist. Ein Drama welches nur wenig fesselt und eine Biographie die viele Tatsachen verändert oder weglässt. Der Film tut allerdings auch niemanden weh und wenn man sich für Operngesang begeistert, dann bekommt man zumindest etwas für die Ohren geboten

Wertung:
5/10 Punkte
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