Vampire Academy (2014)

OT: Vampire Academy - 104 Minuten - Action / Komödie / Fantasy / Horror / Mystery
Vampire Academy (2014)
Kinostart: 14.03.2014
DVD-Start: 25.07.2014 - Blu-ray-Start: 25.07.2014
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Filmkritik zu Vampire Academy

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Spätestens seit „Twilight“ hat sich der blutrünstige, furchteinflößende Vampir verabschiedet und dem Highschool-Vampir Platz gemacht. Jegliche Ähnlichkeiten zu „Graf Dracula“ wurden dabei abgesetzt und der Vampir ging von der Bedrohung der Menschheit, zu einem Mitglied der Gesellschaft über. Während er bei „Twilight“ immer noch eine gewisse Außenseiterrolle einnimmt, lebt der Vampir in „Vampire Academy“ einträchtig Tür an Tür mit den Menschen.

Rose ist ein Dhampir – halb Mensch, halb Vampir. Ihre beste Freundin Lissa hingegen ist Vampirin und Prinzessin der Moroi-Vampire. Diese sind im Gegensatz zu den Stigori friedlich und gut. Die Stigori sind böse und äußerst gefährlich. Lissa und Rose besuchen eine Akademie, die auf den ersten Blick wie eine normale Highschool wirkt. Nur der Lehrplan ist etwas anders: Kampfausbildung, Ausbildung der übernatürlichen Fähigkeiten – z.B. die Beherrschung von Feuer oder Wasser – usw. Die Dhampire werden dabei als Beschützer der Moroi ausgebildet. Die beiden verbringen ein normales Leben, bis das Leben von Lissa bedroht wird und die Ursache dafür gefunden werden muss.

Es ist schwierig während des Films im Kopf keine Parallelen zu „Twilight“ zu ziehen. Während die Geschichten im Allgemeinen nichts miteinander gemein haben, ähneln sie sich trotzdem sehr, was die Darstellung der Vampire angeht. Sie werden in „Vampire Academy“ sehr vermenschlicht und würden sie nicht ab und zu bluttrinkend gezeigt, könnte man zumindest keine Unterschiede zu den Halb-Vampiren im Film erkennen.

Wie schon bei „Twilight“ wurden den Vampiren einige Attribute genommen, die „Graf Dracula“ in die Geschichte eingeführt hat. Das Schlafen bei Tag und die tödliche Reaktion auf Sonnenlicht werden überbewertet. Sie spazieren bei Tageslicht genauso im Freien, wie nachts. Sie sind sterblich, das heißt selbst Autounfälle oder Krankheiten können sie umbringen und nicht nur Sonnenlicht oder Silber, wie es für den Mythos typisch wäre. Um ihren Blutdurst zu stillen, gibt es an der Akademie eine Art Blutbank: ein Wellnesstempel, bei dem man an freiwilligen „Opfern“ den Durst stillen kann. Die Verwandlung der Opfer in Vampire erfolgt dabei nicht.

Aufgeteilt werden die Vampire in die Guten und die Bösen. Dargestellt werden die Bösen sehr plakativ mit roten Augen, bleicher Haut und tollwütigem Blick. Während sich die Guten äußerlich in keiner Weise von den Menschen unterscheiden. Die guten Vampire sind, wie schon bei „Twilight“, zumeist schöne Gestalten und die Figur des Christian erinnert stark, zumindest äußerlich, an Edward – mit dem verträumten und leicht gequälten Blick, der Frisur usw.. Der Mädchenschwarm, den aber nur die Eine haben kann. Der Film ist zwar actionreich, aber er überzeugt kaum in der Handlung und dem Figurenaufbau. Es dreht sich um Highschool-Vampire, von denen wir in „Twilight“ schon genug gesehen haben. Für eingefleischte Vampirfans ist „Vampire Academy“ eher enttäuschend und das kann selbst durch gute Effekte und Kampfszenen nicht geändert werden.

Fazit:
Highschool-Vampire kämpfen gegen das Böse. „Vampire Academy“ besticht leider mehr durch die Kondition in den Kampfszenen der Darsteller, als durch eine gute Story.

Wertung:
3/10 Punkte
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Ø Wertung: 5.5/10 | Kritiken: 0 | Wertungen: 2
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Erstellt: 18.08.2014