Vaterfreuden (2014)

OT: Vaterfreuden - xx Minuten - Komödie / Romantik
Vaterfreuden (2014)
Kinostart: 06.02.2014
DVD-Start: 28.08.2014 - Blu-ray-Start: 28.08.2014
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Filmkritik zu Vaterfreuden

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Matthias Schweighöfer beschäftigt sich in seinem neuen Film „Vaterfreuden“, in welchem er die Hauptrolle spielt und gleichzeitig Regie führt, mit einer recht ungewöhnlichen Thematik – der Suche nach der Empfängerin seiner verkauften Samenspende um das Glück einer eigenen Familie erleben zu dürfen.

Felix (Matthais Schweighöfer) ist jung und lebt frei und ungezwungen sein Leben. Während alle seine Freunde bereits in festen Beziehungen sind und eine Familie gegründet haben, werden bei Felix flüchtige Bekanntschaften in Bars regelmäßig zu sexuellen Abenteuern für eine Nacht. Felix scheint das Single-Dasein in seinem Münchner Loft zu gefallen, einzig und alleine in seinen Jobs hält er es nicht lange aus. Doch dann eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten, als plötzlich eines Tages sein Bruder Henne (Friedrich Mücke) mit dem Zweitschlüssel in seiner Wohnung auftaucht und mitsamt seines Frettchens Karsten vorübergehend bei ihm einzieht. Denn Henne verrät Felix das Geheimnis, wie man Geld verdienen kann ohne dafür arbeiten zu müssen: die Lösung ist eine Samenspende für unfruchtbare Paare mit Kinderwunsch. Neugierig auf diese einfache Einnahmequelle geworden, begleitet Felix seinen Bruder in die Samenbank und ist überrascht, wie einfach man Geld verdienen kann.

Die Geschichte nimmt eine rasante Wendung als eines Nachts das Frettchen Karsten, den ans Bett gefesselte Felix, welcher beim Liebesspiel mit einer gerade nebenan telefonierenden jungen Frau unterbrochen wurde, in die Weichteile beißt und ihn damit für alle Zeit unfruchtbar macht. Zwar hatte Felix nicht geplant eine Familie zu gründen, doch bekanntlich will man immer das, was man nicht haben kann. Als er sein Schicksal bereits als besiegelt ansieht, überkommt ihn in letzter Sekunde doch noch eine letzte Möglichkeit Vater zu werden: er möchte ausfindig machen, wer die Empfängerin seiner Samenspende ist und nun sein Kind erwartet. Obwohl die Daten streng vertraulich behandelt werden, gelangt sein Bruder Henne, der sich für das ganze Unglück verantwortlich fühlt, an den Namen der zukünftigen Mutter seines Kindes. Diese ist keine Geringere, als die bekannte und beliebte Fernsehmoderatorin Maren (Isabell Polak), welche aber kurz davor ist ihren Freund Ralph (Tom Beck) zu heiraten.

Von nun an wird es turbulent: Felix setzt alles daran Maren näher kennen zu lernen und sie für sich zu gewinnen, was sich aber als gar nicht so einfach herausstellt. Wie vom Pech verfolgt, vermasselt der tollpatschige Felix so gut wie jede Möglichkeit. Das Blatt wendet sich jedoch schlagartig als Maren durch eine Unachtsamkeit ihrerseits plötzlich das Gefühl hat in Felix Schuld zu stehen und sich bemüht die Situation wieder zu retten. Auch in ihrer Beziehung mit Ralph läuft es nicht mehr so wie es sollte und so kommen sich Maren und Felix immer näher. Die Situation droht schlussendlich zu eskalieren, als Ralph, der seit einem Jahr eine heimliche Affäre mit seiner Assistentin hat, die Beziehung zu Maren überraschend beendet und Felix das Geheimnis lüftet, weshalb er so daran interessiert war, Maren kennen zu lernen.

Fazit:
„Vaterfreunden“ ist ein Matthias-Schweighöfer-Film wie man ihn erwartet: die Story ist nicht allzu kompliziert, die Pointen sind lustig und es gibt das gewünschte Happy-End. Für all jene, die Matthias Schweighöfer gerne sehen, ist der Film empfehlenswert. All jenen, die einen anspruchsvollen Film erwarten, würde ich jedoch davon abraten. Teilweise stark überzeichnet, braucht man doch gute Nerven um den Film bis zum Ende durchzustehen: unrealistische Dialoge im Krankenhaus, hervorsehbare Szenarien mit dem Frettchen, sowie eine nervenraubende Autofahrt, auf der falschen Spur. Wer diesen Art von Humor teilt, wird sich aber vor Lachen biegen.

Wertung:
6/10 Punkte
Filmering.at
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Ø Wertung: 5.7/10 | Kritiken: 0 | Wertungen: 3
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Liste von Ramtin
Erstellt: 14.04.2013