Die Pute von Panem - The Starving Games (2013)

OT: The Starving Games - 83 Minuten - Komödie
Die Pute von Panem - The Starving Games (2013)
Kinostart: 02.01.2014
DVD-Start: 06.06.2014 - Blu-ray-Start: 06.06.2014
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Filmkritik zu Die Pute von Panem - The Starving Games

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Manchmal fällt es schwer die Welt zu verstehen. Wie kann es sein, dass es Jason Friedberg und Aaron Seltzer immer wieder gelingt das Budget für eine weitere Parodie aufzustellen? Warum um alles in der Welt gibt es immer noch Zuseher die für diesen Schwachsinn Geld bezahlen? Warum zum Teufel reichen Filme wie Fantastic Movie, Disaster Movie, Meine Frau, die Spartaner und Ich und Beilight - Biss zum Abendbrot nicht als Warnung aus? Warum lässt man sich immer wieder auf das ewig gleiche Trauerspiel ein? Die Pute von Panem ist das nächste Puzzlestück in diesem unverständlichen Spiel. Die Suche nach dem schlechtesten Film des Jahres ist bereits zu Ende.

Petunia (Kennedy Hermansen) soll eigentlich die Kandidatin der nächsten “Starving Games” werden, allerdings trifft es schlussendlich doch noch ihre Schwester Kantmiss Evershot (Maiara Walsh). Nun muss sie ihren Freund Dale (Brant Daugherty) zurücklassen und steigt zusammen mit ihrem Kumpel Peter (Cody Allen Christian) in die Spiele ein - mit Hoffnung auf Reichtum und Ruhm. Doch das erweist sich als schwierig, bekommt sie es dort doch nicht nur mit den üblichen Gegner zu tun, sondern muss sich auch noch durch allerhand unerwartetes kämpfen…

Jason Friedberg und Aaron Seltzer haben das Genre der Filmparodie getötet. Denn jeder der einen ihrer geistlosen Peinlichkeiten von Film gesehen hat, wird wohl lange genug von dieser Sparte der “Filmkunst” haben. Dabei vergisst man allerdings, dass es durchaus möglich ist Filme gut zu parodieren, allerdings haben die beiden neuen "Könige des Genres" leider absolut keine Ahnung wie das funktionieren soll. Sie beschränken sich stets auf den offensichtlichen Moment und lassen nie soetwas wie Kreativität aufblitzen. Heraus kommen lieblose Peinlichkeiten, die leider alles, nur nicht witzig sind.

Bemerkenswert ist dabei nur, dass es den beiden bereits nicht gelungene ist die offensichtlichen Vorlagen zu nutzen. Stephenie Meyers Twilight Saga schreit förmlich nach einer Parodie, aber der Versuch von Friedberg und Seltzer spottet jeder Beschreibung. Das selbe gilt für 300 und ihren unlustigen Gegenentwurf Meine Frau, die Spartaner und Ich. Nun also versuchen sie sich an Die Tribute von Panem, haben aber scheinbar selbst nicht die satirischen Züge der Vorlage verstanden und verheben sich somit auch vollständig an einer Filmreihe, die in jeder Faser um das 100fache besser ist als dieser peinliche Versuch einer Verarsche. Was nicht bedeuten soll, dass es nicht möglich wäre sich über die Reihe lustig zu machen, aber wenn, dann sollte man es schon ein bisschen durchdachter angehen.

Jason Friedberg und Aaron Seltzer haben schlicht null Feingefühl. Null. Ihnen fallen absolut keine Pointen ein, sie bringen es nicht fertig Probleme anzusprechen und es gelingt ihnen ja nicht einmal lustige Seitenhiebe auf gelungene Art und Weise verbal unterzubringen. Sie setzen durch die Bank auf die billigsten und abgestandendsten Gags - die großteils auch innerhalb der Parodieversuche völlig austauschbar verheizt werden - und spätestens wenn man dann am Ende realisiert, dass man gerade eine Komödie gesehen hat und nicht einmal Schmunzeln musste, sondern sich durch 83 Minuten Fremdschämen quälen musste, dann wird klar, dass man sich nicht nur diesen, sondern höchst wahrscheinlich auch alle vergangenen und zukünftigen Filme des Duos Friedberg/Seltzer besser sparen sollte.

Fazit:
Oops they did it again. In Anbetracht ihrer Filmographie ist es zwar weder Überraschung noch Neuigkeit, aber dennoch: Jason Friedberg und Aaron Seltzer haben wieder einmal kolossal versagt bei ihren kläglichen Versuchen witzig zu sein und eigentlich ist die größte Überraschung, dass es immer noch Menschen gibt die sich diesen grottigen Mist ansehen. Die Pute von Panem ist das nächste Glied in einer Kette aus parodistischen Fehlschlägen und leider nur eine ideenlose Ansammlung an unwitzigen Gags und peinlichen Momenten, die eher zum Fremdschämen, als zum Lachen verleiten.

Wertung:
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