Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft (2013)

OT: Delivery Man - 103 Minuten - Komödie
Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft (2013)
Kinostart: 06.12.2013
DVD-Start: 05.06.2014 - Blu-ray-Start: 05.06.2014
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Filmkritik zu Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft

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So richtig rund läuft das Leben von David Wozniak nicht gerade. Er arbeitet aushilfsmäßig bei seinem Vater in der Metzgerei, züchtet Marihuana in seiner Wohnung und bei seiner Freundin Emma meldet er sich auch nicht immer so regelmäßig. Außerdem hat er immense Geldschulden, die er zurückzahlen muss. Doch als er glaubt, dass es nicht schlimmer kommen kann, steht plötzlich ein Mitarbeiter einer Samenbank in seinem Appartement und eröffnet ihm, dass er 533 Kinder hat. Als er nämlich vor zwanzig Jahren seine Spende abgegeben hat, wurde diese versehentlich an 533 Pärchen abgegeben.

Und jetzt wollen 142 dieser Kinder wissen, wer denn der anonyme Spender ist. Doch David steht vor einer wichtigen Entscheidung: entweder er zeigt sich, oder er bleibt anonym und erhält 200.000 Dollar Entschädigung, mit denen er sein Leben in Ordnung bringen könnte. Wenn es im Leben schon richtig drunter und drüber geht und man dann noch erfährt, dass man der biologische Vater von 533 (!) Kindern ist, könnte man einen Nervenzusammenbruch durchaus verstehen. David hingegen ist zwar geschockt, doch zufälligerweise hatte er die Nacht vorher erfahren, dass seine Freundin schwanger ist und ihm ist klar geworden, dass er sehr gerne Kinder hätte. Nur leider ist seine Freundin Emma der Meinung, dass er nicht in der Lage ist, Kinder groß zu ziehen. Schafft er es doch nicht einmal, sein eigenes Leben in den Griff zu bekommen. Als er dann den Umschlag erhält, in dem die Bögen von den 142 Kindern sind, die ihn gerne kennenlernen würden, will er ihn zuerst nicht öffnen. Doch letztendlich kann David nicht widerstehen und er zieht einen Bogen heraus. Angetan von dem „Ergebnis“, beschließt er undercover seine Kinder zu sehen.

Der Film zeigt auf humorvolle Weise, wie Kinder es schaffen, einen so chaotischen und unaufgeräumten „Kindskopf“ wie David, doch noch auf die richtige Spur zu bringen. Und chaotisch ist David allemal. Er schafft es nicht einmal, sich regelmäßig bei seiner Freundin Emma zu melden. Doch mit der Nachricht der Schwangerschaft und seinem unverhofften Kindersegen, will David sein Leben ordnen. Er möchte Verantwortung übernehmen und sehen, was aus seinem Nachwuchs geworden ist. Als „Guardian Angel“ möchte er der geheime Schutzengel seiner Zöglinge sein und nimmt diese Aufgabe sehr ernst. Er macht sie einzeln ausfindig und hilft ihnen in sämtlichen Lebenslagen.

Dabei stellt sich heraus, dass seine Kinder nicht unterschiedlicher sein könnten. Der eine ist Profibasketballer, seine Tochter Kristen nimmt Drogen, ein anderer ist Bademeister, außerdem hat er einen erfolglosen Schauspieler zum Sohn. Doch er lässt keinen von ihnen im Stich. Als Unbekannter hilft er ihnen und steht ihnen bei. Als er den Bogen von Ryan aus seinem Umschlag zieht, ist er zuerst verunsichert. Denn Ryan ist geistig behindert und wohnt in einem Heim. Aber auch ihn besucht er. Zuerst hat er Berührungsängste und weiß nicht so recht, was er mit ihm „anfangen“ soll. Doch auch um ihn kümmert er sich liebevoll und erkennt, dass er auch zu dieser Gruppe von Jugendlichen gehört, deren biologischer Vater er ist.

David ist zufrieden: er hat seine biologischen Kinder und bald eine „reale“ Familie, wie er es nennt, mit Emma. Er fährt eigentlich recht gut mit dieser Taktik, bis er Vego kennenlernt. Denn dieser hat ihn als Vater erkannt und konfrontiert ihn mit dieser Situation. Das Schlimmste daran ist: Vego ist genau das Gegenteil von ihm. Er ist Vegetarier, esoterisch und absolut unsportlich. Doch es kommt noch schlimmer: Vego will bei ihm einziehen und ihn kennenlernen. Somit muss David lernen, wie es ist für jemanden verantwortlich zu sein und jemanden im Leben zu haben, dem man vielleicht ab und zu mitteilen sollte, wohin man geht und was man macht. Vego zeigt ihm, dass er nicht nur der biologische Vater von all diesen Kindern sein kann, sondern, dass er eine große Familie hat. Die wohl größte Familie überhaupt. Aber David muss sich entscheiden: Vater sein oder das Geld? Und da wäre dann auch noch seine Freundin Emma, die hochschwanger ist und immer noch nichts von Davids Glück weiß.

Fazit:
Eine gelungene Komödie, über die wohl größte Familie in der Filmgeschichte.

Wertung:
6/10 Punkte
Filmering.at
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