Paranoia - Riskantes Spiel (2013)

OT: Paranoia - 106 Minuten - Drama / Thriller
Paranoia - Riskantes Spiel (2013)
Kinostart: 20.09.2013
DVD-Start: 30.01.2014 - Blu-ray-Start: 30.01.2014
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Filmkritik zu Paranoia - Riskantes Spiel

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Sonst eher als Macher von Liebeskomödien bekannt, (Kiss&Kill, Die nackte Wahrheit, Das Schwiegermonster) wagt sich Regisseur Robert Luketic  nach dem  Glückspielthriller 21, wieder an das Genre Thriller heran. Ein Händchen für aktuell relevante Themen kann man ihm nicht absprechen. 21 kam genau zu der  Zeit in die Kinos als Poker einen großen Boom in unserer Gesellschaft erlangte. Und auch in seinem neuen Thriller, trifft er genau das Kernthema unserer Zeit. IT Unternehmen und ihre kostbares Produkt Smartphones. Dazu gesellen sich auch noch Top Hollywood Stars wie Harrison Ford und Gary Oldman. Sowie Frauenschwarm und Newcomer Liam Hemsworth. Ein Film der also ein breites Publikum anziehen sollte. Verdient hätte er diese Aufmerksamkeit allerdings kaum. Denn Paranoia kann als Thriller in fast keinen Punkten überzeugen und verlangt vom Publikum nichts ab, außer vielleicht Geduld.

Adam Cassidy (Liam Hemsworth) kommt aus Brooklyn und ist ein junger, talentierter Angestellter bei Wyatt Telecom, einem der führenden US-Hightech-Unternehmen der Mobilfunkindustrie. Sein ganzes Leben schon arbeitet er auf seine große Chance hin -- den einen Moment, in dem er es allen beweisen kann. Als sein Ex-Chef, Wyatt Telecom CEO Nicolas Wyatt (Gary Oldman), ihm mit einem unmoralischen Angebot diese Gelegenheit bietet, muss er zugreifen und geht einen gewagten Deal ein…

Wenn man das ganze oberflächlich betrachtet hätte man einiges erwarten dürfen. Da wären eben bekannte Schauspieler die sich schon in vielen Filmen beweisen konnten, ein relevantes Thema und ein durchaus bekannter Regisseur. Aber aus all diesem Potential wurde kaum etwas Gutes gemacht. Das Thema IT-Gesellscharft, ihre Geldgier und die Abhängigkeit der Gesellschaft von Smartphones hätte vor allem viel Brisanz und Diskussionsstoff bieten können. Doch Regisseur Luketic möchte sein Publikum anscheinend nicht überfordern und erstickt diese möglichen Angriffspunkte auf unsere Gesellschaft im Keim oder lässt sie ganz unausgesprochen.

Doch auch der Rest der Story besitzt nur wenig Anspruch. Die Wendungen sind vorhersehbar und eigentlich gar keine Wendungen. Die Liebesgeschichte ist absolute 0815 Kost und den ganzen Film fehlt es einfach an Höhepunkten. Auch der Spannungsgrad ist für einen Thriller bis zum Ende einfach viel zu gering ausgefallen. Dabei beginnt der Film mit einen raschen Tempo und kann durchaus unterhalten, wenn auch nicht auf einem hohen Niveau. In den ersten 20 Minuten hat man hier zumindest noch die Hoffnung das aus Paranoia zwar keine anspruchsvoller Thriller aber immerhin ein Film wurde der durch stylische Optik und flotten Tempo überzeugen kann. Leider nimmt das Tempo nach 20 Minuten aber stark ab, und den Zuseher wird nach und nach klar, das hier wohl nichts richtig Aufragendes mehr passieren wird. Klar Harrison Ford und Gary Oldman sind top Nebendarsteller und  agieren auch souverän, allerdings fordert sie ihre Rolle kaum. Liam Hemsworth glänzt dagegen hauptsächlich mit nackten Oberkörper, schauspielerisch ist er Mittelmaß. So wird immerhin den weiblichen Zuseher etwas fürs Auge geboten.

Fazit:
Trotz spannende Grundthematik und Starbesetzung ist bestenfalls ein mittelmäßiger Streifen entstanden. Spannung und Höhepunkte gibt es kaum. Bis auf das erste Drittel plätschert der Film so dahin -  ohne zu Überaschen und ohne zu Überzeugen.

Wertung:
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Filmering.at
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Ø Wertung: 5/10 | Kritiken: 0 | Wertungen: 1
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