Die Werkstürmer (2013)

OT: Die Werkstürmer - 92 Minuten - Komödie
Die Werkstürmer (2013)
Kinostart: 25.07.2013
DVD-Start: 14.10.2014 - Blu-ray-Start: 14.10.2014
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Filmkritik zu Die Werkstürmer

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Mit seinem Erstlingswerk hat Regisseur Andreas Schmied gleich gute Chancen auf DIE österreichische Sommerkomödie 2013. Ausdrucksstark stellt er die Probleme und die Bewohner im beschaulichen Örtchen Falkendorf dar.

Das Stahlwerk hat Probleme mit dem neuen Junior- Chef: Der hat nämlich das örtliche Werk, das den meisten Bewohnern des Dorfes Arbeit gibt, an einen schwedischen Konzern verkauft. Patrick (Ostrowski) steht dabei an vorderster Front, wenn es darum geht, die Arbeitsplätze zu sichern und zu verhandeln. Aber ausgerechnet Babs (Dalik), seine Ex-Freundin, die nach Wien gezogen ist und dort Karriere als Gewerkschaftsanwältin macht, wird ihm von der Gewerkschaft zur Seite gestellt. Und nicht nur Babs, sondern auch ihr Verlobter Ulf wird nach Falkendorf geschickt.

Humorvoll stellt Schmied das Leben und die damit einher gehenden Probleme in einem kleinen Örtchen in der Steiermark dar. Wichtig ist den Bürgern dort: Das Stahlwerk, Freundschaft und der Fußball. Besonders die Fußballmannschaft des Stahlwerks, die mehr schlecht als recht spielen, steht im Mittelpunkt. Doch die Auseinandersetzungen mit der Chefetage fordern alle im Ort heraus.

Obwohl der Stoff des Films nicht unbedingt „leichte Kost“ ist, kann man bei dieser Komödie herzlich lachen und irgendwo kann man sich auch in die Leute dort hineinversetzen. Besonders die Schauspieler und ihre grandiose Leistung tragen dazu bei. Nicht nur Michael Ostrowski (Patrick), der in letzter Zeit einige grandiose Rollen hatte (z.B. Hai-Alarm am Müggelsee), überzeugt als schusseliger Fußballfan, der für sein Leben, das er mit Liebe führt, alles tun würde. Aber besonders wichtig sind ihm auch seine Freunde und Arbeitskollegen. Und natürlich Babs, über die er nie hinweg gekommen ist.

Auch Hilde Dalik (Babs) zeigt, dass Babs Probleme hat, dem Charme ihrer alten Heimat zu entkommen. Sie fühlt sich immer noch mit den Menschen dort verbunden und will ihnen helfen. Auch sie kann Patrick nicht vergessen, trotzdem sie einen Verlobten hat. Den etwas „ekeligen“ Investor, der nur auf Geld aus ist, hat Manuel Rubey in bester Weise verkörpert. Dem Zuschauer wird auf lustige und humorvolle Art und Weise das Spannungsfeld zischen Gewerkschaft – Arbeitern - Chefetage dargelegt. Ein ernstzunehmendes Thema, das jedoch durchaus auch als Stoff für eine Komödie benutzt werden kann. Man muss nur wissen wie und die richtigen Schauspieler dafür finden.

Fazit:
Eine tolle Sommerkomödie. Mit viel Witz und tollen Charakteren.

Wertung:
8/10 Punkte
Filmering.at
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Ø Wertung: 8.5/10 | Kritiken: 0 | Wertungen: 4
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Liste von arienette
Erstellt: 23.04.2013