Lügen auf Kubanisch (2012)

OT: La película de Ana - 99 Minuten - Komödie
Lügen auf Kubanisch (2012)
Kinostart: 28.06.2013
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Lügen auf Kubanisch

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„Lügen auf Kubanisch“ ist die erste Koproduktion zwischen Österreich und Kuba. Wie die Produzenten des Films verlauten lassen, wäre es vor einigen Jahren schon fast zu einer Zusammenarbeit gekommen, jedoch scheiterte dies an der Unterstützung der kubanischen Produktionsfirma ICAIC. Aber jetzt, 2013, hat es endlich geklappt und wir können im Kino die erste Zusammenarbeit der beiden, auf den ersten Blick doch sehr unterschiedlichen Ländern, betrachten. In „Lügen auf Kubanisch“ ist der Titel Thema. Es geht hauptsächlich um Lügen und das Ganze wird dem Zuschauer auf Spanisch dargeboten.

Ana (Laura de la Zu) ist eine weniger erfolgreiche Schauspielerin. Sie hat einen Job bei einer Telenovela, der sie jedoch mehr langweilt, da sie künstlerisch nicht davon angesprochen wird. Sie möchte größere Projekte, in denen sie ihr schauspielerisches Talent auch beweisen kann. Allerdings ist sie auf den Job angewiesen, da sie ihre Familie (Mutter, Schwester, Mann und Neffe) ernähren muss. Noch dazu ist der Kühlschrank kaputt und es muss ein neuer beschafft werden.

Bei ihrer Friseurin (Blanca Rosa Blanco) bekommt sie ein Gespräch zweier Kundinnen mit. Die beiden sind Prostituierte und erzählen von dem Österreicher Helmut (Michael Ostrowski), der eine Dokumentation über Prostitution in Kuba dreht. Er möchte Flavia (Yuliet Cruz), eine der beiden, interviewen. Diese hat jedoch Angst, an die Öffentlichkeit zu gelangen. Ana nutzt die Chance auf das große Geld für den Kühlschrank und heckt mit Flavia einen Plan aus, wie sie zur Prostituierten werden kann.

Michael Ostrowski, zuletzt gesehen in „HAI-ALARM AM MÜGGELSEE“ (Der Grieche), überzeugt als österreichischer Regisseur voll und ganz. Zu Beginn des Films sehen wir Helmut in seiner gewohnten Umgebung und Arbeit, in Bad Gastein, bei einem Interview im Schnee. Als er dann einige Minuten später in Kuba ist und spanisch spricht, kauft man ihm das zuerst nicht ab. War er doch gerade noch ein Österreicher im Schnee. Doch durch sein fließendes Spanisch, wirkt er plötzlich seriös und man kauft ihm seine Rolle ab.

Auch die anderen SchauspielerInnen, besonders Laura de la Zu (Ana), können in ihren Rollen überzeugen. Sie springt hervorragend zwischen der „normalen“ Ana und ihrem Alter Ego „Gina“ hin und her. Jedoch hat der Film auch Schwächen. Obwohl die Handlung gut ist und die Spieldauer von 99 Minuten nicht lange ist, zieht sich der Film ab der Hälfte doch sehr in die Länge. Auch das ständige Mitlesen der Untertitel (der ganze Film ist auf Spanisch), ist anstrengend für den Zuschauer.

Fazit:
Gute Handlung, aber Schwächen in der Umsetzung.

Wertung:
6/10 Punkte
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