Kindsköpfe 2 (2013)

OT: Grown Ups 2 - 101 Minuten - Komödie
Kindsköpfe 2 (2013)
Kinostart: 18.07.2013
DVD-Start: 21.11.2013 - Blu-ray-Start: 21.11.2013
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Filmkritik zu Kindsköpfe 2

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Regisseur Dennis Dugan versucht aus einer ohnehin schon verfaulten Orange, noch einmal alles auszupressen. Man kann seine Zeit diesen Sommer mit Sicherheit besser verschwenden, als sich Kindsköpfe 2 anzutun. Mit fragwürdigen Pointen auf „Scary Movie-Niveau“ und kollektiv mieser Schauspielerleistung, punktet der Film eigentlich nur negativ.

Die Freunde Lenny (Adam Sandler), Marcus (David Spade), Eric (Kevin James) und Kurt (Chris Rock) kommen alle in ihrer Heimatstadt wieder zusammen. Eine Reihe seichter Konflikte treten auf. Einerseits zwischen Eltern und Kindern, die sich auf den letzten Schultag vorbereiten, und andererseits treffen die alten Freunde auf eine Studentenverbindung, gegen welche sie sich behaupten müssen. Angeführt wird die Jugendbande von Andy (Taylor Lautner) der als Sprachrohr der unterbelichteten Studenten dient. Während die anderen Familien mit ihrer eigenen Brut zu tun haben, erhält Marcus Besuch von seinem bereits pubertierenden Sohn, von dem er bisher keine Ahnung hatte. Das Ganze endet in einer riesen Party und einem Finalflop an Gags.

Wer den ersten Teil gesehen hat, weiß dass man vom Sequel nichts erwarten braucht. Dass man das Niveau noch weiter hinuntertreiben kann, ist fast schon Kunst. Eine brauchbare Story-Line sucht man ebenso vergebens, wie auch nur eine einzig halbwegs vernünftige Schauspielleistung. Man sollte doch meinen, die Thematik an sich – nämlich „Kind gebliebene Männer“-  bietet eine Fülle an Möglichkeiten für Gags die funktionieren. Doch Dugan schickte den Einfallsreichtum wieder einmal auf Urlaub. Und ob wir uns in diesem Dasein je wieder über einen Adam Sandler oder Kevin James auf der Leinwand freuen werden, ist mehr als fraglich. Das vorhandene Potenzial der beiden hat sich wohl eher zu „inneren Werten“ transformiert, jedenfalls ist nichts mehr davon ersichtlich. Hier geht es ausschließlich darum, mit geringstem Aufwand und ein paar bekannten Gesichtern Geld zu machen. Und man kann wirklich sagen, nach diesem Kinoereignis, sind Dugans Vorgänger wie „Jack und Jill“ oder „Meine erfundene Frau“ sogar noch eine Spur unterhaltsamer. Vielleicht freuen sich alle Twilight-Fans über das Wiedersehen mit Taylor Lautner, ansonsten wird es aber wohl wenig positiven Zuspruch regnen.

Fazit:
Das einzig Positive, das man in Zusammenhang mit „Kindsköpfe 2“ erwähnen kann ist, dass man nach Teil 1 ohnehin keine großen Erwartungen hatte. Die Enttäuschung hält sich also durchaus im Rahmen. Mögen wir von zukünftigen Projekten Dugans, die sich in dieser Liga befinden, bitte, bitte verschont bleiben. Man kann sich Filme wie diesen getrost ersparen.

Wertung:
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Ø Wertung: 3.7/10 | Kritiken: 2 | Wertungen: 7
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Liste von florian123
Erstellt: 16.11.2014