Thor - The Dark Kingdom (2013)

OT: Thor: The Dark World - 120 Minuten - Action / Abenteuer / Fantasy
Thor - The Dark Kingdom (2013)
Kinostart: 31.10.2013
DVD-Start: 20.03.2014 - Blu-ray-Start: 20.03.2014
Will ich sehen
Liste
18690
Bewerten:

Filmkritik zu Thor - The Dark Kingdom

Von am
Die Ordnung zwischen den „Neun Welten“ geriet, nach den zerstörerischen Absichten Lokis, ins Trudeln. Jedoch hat Thor es sich zur Aufgabe gemacht, den Frieden wiederherzustellen und hat dies mit größter Mühe auch geschafft. Doch dann kommt das nächste Problem auf Asgard zu: Malekith. Er ist der Anführer der Dunkelelfen. Diese wurden vor tausenden Jahren von Odins Vater besiegt und waren seitdem in einem tiefen Schlaf gefallen. Ihr Machtmittel, der Äther, wurde ihnen bei der letzten Schlacht genommen und in ein geheimes Versteck gebracht. Doch Jane Foster, Thors große Liebe, findet diesen aus Zufall und erweckt das dunkle Volk, das nun alle „Neun Welten“ in die Dunkelheit bringen will. Während Thor mit Eifer versucht, eine Lösung für die Vernichtung der Elfen zu finden, weiß Odin, dass er sich einem Gegner gegenübersteht, der stärker ist als alles andere. Doch Thor muss die Welten und vor allem Jane vor Malekith beschützen.

Zum wiederholten Male schicken die Marvel Studios Thor in ein „filmisches Abenteuer“. Während er in „THOR“ und „The Avengers“ lediglich die Erde retten musste, steht er sich in „THOR – The Dark Kingdom“ einem größeren Abenteuer gegenüber: die Rettung der „Neun Welten“. Diese sind Teil der nordischen Mythologie und von essentieller Bedeutung. Gestützt werden diese Reiche vom Weltenbaum „Yggdrasil“ und an der Spitze steht „Asgard“, die Welt der Götter. Auch die „menschliche“ Erde (MIDGARD) hat seinen Platz: in der Mitte. Dabei steht ihm wohl sein bisher schlimmster Gegner gegenüber: Malekith. Er ist der Anführer der Dunkelelfen und sinnt auf Rache. Dargestellt wurden diese Elfen äußerst düster und bedrohlich. Sie unterscheiden sich extrem von den Asen und sollen somit auch bildlich den Gegensatz zu diesen unterstreichen. Selbst Odin weiß keinen Ausweg, Malekith zu besiegen und somit ist Thor auf sich gestellt. Wie im ersten Teil, greift er dabei zu unlauteren Mitteln und widersetzt sich den Befehlen seines Vaters. Noch schlimmer: er begeht Verrat und setzt somit seine Zukunft, gar sein Leben aufs Spiel. Doch er kann nicht riskieren, dass seiner großen Liebe Jane etwas zustößt, die den begehrten Äther in sich trägt. Dieser schwächt sie und kann sie im schlimmsten Falle töten. Doch wie schon im ersten Teil steht Thor nicht alleine da. Seine treuen Freunde stehen ihm zur Seite und es kommt zu einer großen Überraschung: auch Loki sinnt auf Rache und steht Thor unterstützend zur Seite.

Und das ist eine gar explosive Kombination. Die beiden sind zwar Brüder, doch steht ihr Verhältnis unter keinem guten Stern. Zuviel Misstrauen und Missgunst steht zwischen den zweien. Denn das Verhältnis wurde in „THOR“ und „The Avengers“ ordentlich zerrüttet. Durch die Erkenntnis, dass er lediglich der Adoptivsohn des Allvaters Odin ist, sieht er sich als schwarzes Schaf der Familie und tut alles daran, dem Ruf voraus zu eilen. Dabei zerfließt er in Selbstmitleid, das ihn immer mehr ins Böse hineinzieht. Selbst die unzerstörbare Liebe seiner (Adoptiv-)Mutter kann ihn nicht zur Vernunft bringen. Thor hingegen ist der leibliche Sohn Odins und sein Nachfolger auf dem Königsthron. Doch auch er verhält sich nicht immer so, wie es sich sein Vater erhofft. Immer wieder widersetzt er sich den Befehlen dessen und zieht auf eigene Faust los, was ihn, wie im ersten Teil zu sehen war, oft in Schwierigkeiten bringt. Aber man kann eine Entwicklung Thors sehen: ist er im ersten Teil noch der ungestüme „Jüngling“, der seine Kraft mit aller Gewalt beweisen muss und deshalb aus Asgard verbannt wird, so entwickelt er sich weiter. Bereits im „The Avengers“ kann man sehen, dass er erwachsener geworden ist. Er will helfen und die Welt retten. Im zweiten „Thor“ nun zeigt er, dass er gereift ist und endlich bereit, den Thron zu besteigen.

Wie schon im ersten Teil werden die Zuschauer mit einer Mischung aus Fantasy und Science Fiction konfrontiert. Doch auch diesmal gehen die Filmemacher mit Humor an die Sache heran und nehmen nicht alles allzu ernst. Viel Witz heitert den doch eher düsteren Film auf und stellt die lockere Seite der Götter dar.

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, die mit Spannung und Humor den Zuschauer am Kinositz fesselt. Nicht nur für Comicfans einen Besuch im Kino wert.

Wertung:
8/10 Punkte
Filmering.at
Community
Ø Wertung: 7.6/10 | Kritiken: 1 | Wertungen: 28
10 /10
7%
9 /10
7%
8 /10
36%
7 /10
36%
6 /10
14%
5 /10
0%
4 /10
0%
3 /10
0%
2 /10
0%
1 /10
0%
Vielleicht interessiert dich auch
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1 (2010)
Harry Potter und der Gefangene von Askaban (2004)
Thor (2011)
Harry Potter und die Kammer des Schreckens (2002)
Star Wars Episode 7: Das Erwachen der Macht (2015)
Harry Potter und der Halbblutprinz
Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten (Fluch der Karibik 4) (2011)
Die Tribute von Panem 2 - Catching Fire (2013)
Alle Empfehlungen anzeigen
Der Film ist in diesen Listen
Will ich sehen
Liste von Missdavies
Erstellt: 18.10.2015
Will ich sehen
Liste von Ruben
Erstellt: 19.11.2013
Will ich sehen
Liste von 1958michaels
Erstellt: 01.11.2013
Alle Listen anzeigen