21 and Over (2013)

OT: 21 and Over - 93 Minuten - Komödie
21 and Over (2013)
Kinostart: 25.07.2013
DVD-Start: 03.12.2013 - Blu-ray-Start: 03.12.2013
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Filmkritik zu 21 and Over

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Es hätte dem Regie-Duo Jon Lucas und Scott Moore klar sein müssen, dass nach dem grandiosen Kassenschlager „Hangover“ eine Wiederholung in Form einer schlechten „Light-Version“ wahrhaftig nicht funktionieren kann. Hat man „Hangover 2“ schon als unkreativen Abklatsch des Vorgängers eingestuft, so waren doch genug Gags und Pointen eingebaut, um zu funktionieren. „21 and Over“ bietet da leider nicht viel an. Ein Huldigungsruf auf das sogenannte „Komasaufen“ aber definitiv nicht auf die Filmstarts dieses Sommers.

Zu Beginn sieht man die zwei Freunde Casey (Skylar Astin) und Miller (Miles Teller) ziemlich mitgenommen und vor allem nackt über einen Campus gehen. Sie hatten offensichtlich eine lange Partynacht, die wohl nicht ganz reibungslos über die Bühne ging. Danach folgt die Rückblende, welche Licht in die Angelegenheit bringt. Die zwei haben sich aufgemacht, um ihren ehemals besten Freund Jeff Chang (Justin Chon) zu seinem 21. Geburtstag zu überraschen. Der Vorzeige-Schüler steht allerdings nach wie vor unter vollster Überwachung seines strengen Vaters, der keinesfalls eine Partynacht vor Jeffs Bewerbungsgespräch zulassen will. Wenig überraschend überreden die beiden Jeff dann doch auf „ein“ Bier. Und noch viel weniger überraschend eskaliert die Nacht sondergleichen. Unter enormen Alkoholeinfluss kann sich der Medizinstudent endlich einmal wieder richtig fallen lassen. Und das tut er auch, - ziemlich wortwörtlich. Die Aufgabe, ihn wieder rechtzeitig nach Hause zu bringen, erweist sich für Casey und Miller als wahre „Mission Impossible“. Denn leider weiß keiner der beiden mehr die genaue Adresse des Freundes...

Bereits nach den ersten 5 Minuten ist klar: Man sitzt in einem billigen Hangover-Abklatsch. Zwar hegt man die leise Hoffnung, vielleicht ja doch noch mit ein paar guten Gags überrascht zu werden, aber: klares „Fail“. Die Charaktere können mit den Hangover-Stars auf keiner Schiene mithalten, und da der Film sonst auch nichts Neues zu bieten hat, gibt es eigentlich nichts, was einem an der Stange hält. Und sieht man sich das Ganze dann an, um unter vorgeheucheltem Interesse zu erleben, wie die Jungs in die am Anfang gezeigte Lage gekommen sind, wird man mit einer überzeichneten Sektenverbindung, welche die Finger im Spiel hatte,  enttäuscht. Zwar überrascht Miles Teller mit teilweise guter Spielleistung, aber insgesamt rettet das den Streifen auf keinen Fall. Da man von diesem Regiepaar aber schon besseres kennt, wird man über diesen Fehltritt hinwegsehen, in der Hoffnung bzw. Erwartung in Zukunft von weiteren „Hangover-Varianten“  verschont zu bleiben.

Fazit:
„21 and Over“ reiht sich erfolgreich in die Kette von Komödienflops dieses Sommers ein. Den Film anzusehen ist wie abgestandenen Wein zu trinken. Keine brauchbaren Pointen aber dafür die völlig wertlose Message: Je mehr Alkohol – desto mehr Eskalation bei der Party. Und das bringt dann angeblich den Spaß. Nüchtern betrachtet reicht das nicht wirklich für einen wertvollen Beitrag zu unserer Unterhaltung. Nüchtern betrachtet.

Wertung:
2/10 Punkte
Filmering.at
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Ø Wertung: 3.5/10 | Kritiken: 0 | Wertungen: 4
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