Broken City (2013)

OT: Broken City - 109 Minuten - Krimi / Drama / Thriller
Broken City (2013)
Kinostart: 19.04.2013
DVD-Start: 04.10.2013 - Blu-ray-Start: 04.10.2013
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Filmkritik zu Broken City

Von am
Broken City! Mit einem guten Trailer, einer interessanten Story und einen hochkarätigen Cast wird Broken City wohl viele Leute ins Publikum locken.. Wie so oft kann ein Film allerdings seine Versprechungen nicht halten. Aus Broken City wurde letztendlich nämlich nicht viel mehr als ein durchschnittlicher Thriller.

Billy Taggart war ein Cop, bis ihm ein unglücklicher Fall von Polizeigewalt zum Verhängnis wurde. Danach musste er seine Marke abgeben, und dass er nicht auch noch ins Gefängnis kam, verdankte er hauptsächlich einem Mann: Nicolas Hostetler, dem Bürgermeister von New York City. Acht Jahre später lebt Taggart als Privatdetektiv in einer verwahrlosten Ecke der Stadt, und jetzt fordert Hostetler einen Gefallen von ihm. Er soll feststellen, ob seine Frau Cathleen eine Affäre hat. Klingt wie ein einfacher Fall, aber kaum hat Taggart den Verdacht von Hostetler bestätigt, stirbt auch schon Cathleens Lover. Das Schwierige daran: Taggart entdeckt hinter dem Mord einen viel größeren Skandal, und mittendrin steckt der Bürgermeister. Jetzt beginnt eine gefährliche Jagd, denn Taggart will Gerechtigkeit erzwingen, egal ob ihn das Freiheit oder Leben kosten wird...

Dabei beginnt alles sehr vielversprechend. Schon die erste Szene in der die Hauptfigur  einen wehrlosen Mann einfach so erschießt und dann rückt die Polizeimarke des Täters ins Bild, weckt gekonnt das Interesse beim Zuseher. Auch die nächste halbe Stunde kann der Film durchaus überzeugen, allerdings fangen dann die Schwierigkeiten an. Diese liegen vor allem am Drehbuch. Die ganze Geschichte kann nämlich nur einen löchrigen Faden vorweißen, der mit Zufallstücken und schwachen Wendungen zusammengeflickt wird. Dazu wird auch noch eine nervige Liebesgeschichte als Nebenplot serviert, die an Bedeutungslosigkeit wohl kaum zu übertreffen ist.

Ein weiteres Problem liegt an den Figuren. Mark Wahlbergs Charakter ist zu stereotypisch. Und wie gesagt die Liebesgeschichte lässt ihn auch nicht wirklich gut aussehen. Auch Catherine Zeta-Jones Figur ist wenig gelungen. Sie ist der Charakter welcher der Geschichte etwas Pep bringen soll. Dafür ist ihre Figur einerseits aber zu selten im Bild und andererseits kann das schwache Drehbuch ihre Figur kaum Leben einhauchen. Einzig Russell Crowe kann als gebräunter schmieriger Bürgermeister überzeugen. Sowohl sein Schauspiel als auch die gelungenen Dialoge und Monologe sind ein Pluspunkt und bewahren den Film vorm total versagen.

Spannend ist das ganze durchaus, auch wenn der Spannungsgrad durch wenig gelungene Wendungen etwas abnimmt. Letztlich zu erwähnen sind noch die treffenden Bilder und Aufnahmen von New York, welche beim Zuseher sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen werden.

Fazit:
Aus einen eigentlich interessanten Plot werden, durch zahllose Wendungen und Zufallsmomenten, dem Film Glaubwürdigkeit und etwas Spannung genommen. Die Schauspieler sind gut, allerdings wird mit Ausnahme jener Figur von Russell Crowe, wenig aus deren Potential gewonnen. Von so einem Cast und einem hohen Budget hätte man sich doch mehr erwarten dürfen.

Wertung:
6/10 Punkte
Filmering.at
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Ø Wertung: 6.4/10 | Kritiken: 1 | Wertungen: 5
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