The Heat - Taffe Mädels (2013)

OT: The Heat - 117 Minuten - Action / Komödie / Krimi
The Heat - Taffe Mädels (2013)
Kinostart: 04.07.2013
DVD-Start: 01.11.2013 - Blu-ray-Start: 01.11.2013
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Filmkritik zu The Heat - Taffe Mädels

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Melissa McCarthey hat ihren Durchbruch geschafft. Seit ihrer Rolle in der Komödie „Brautalarm“ ist sie durchgehend auf den Kinoleinwänden anzutreffen. Zwar zeigte sie sich bisher nicht wirklich wandlungsfähig, dafür ist ihre aggressive, provokante aber auch charmante Art doch immer wieder für Lacher gut und lockt ein breites Publikum in die Kinosäle.

Alles begann also so richtig mit „Brautalarm“. Die weibliche Hangover Variante war ein Kassenschlager und ein großer Überraschungserfolg. Zwar war McCarthey nur eine Nebenrolle überlassen, doch niemand wird wohl abstreiten, dass sie der heimliche Star des Filmes war. Dies erkannte wohl auch der damalige Regisseur von „Brautalarm“ Paul Feig, denn er nahm sie für sein nächstes Projekt „The Heat - Taffe Mädls“ gleich wieder unter seine Fittiche. Nur diesmal ist sie nicht mehr nur der HEIMLICHE Star des Films.

Die verspannte FBI Special-Agentin Sarah Ashburn (Sandra Bullock) und die burschikose Bostoner Polizistin Shannon Mullins (Melissa McCarthy) könnten nicht unterschiedlicher sein. Doch als sie sich zusammenraufen müssen, um einen skrupellosen Drogenbaron zu erledigen, passiert etwas, das niemand von ihnen erwartet hätte: Sie werden Freundinnen! Die Rolle der temperamentvollen Polizistin Mullinis ist McCarthey wie auf dem Leib geschnitten. So kann sie wie schon in „Voll Abgezockt“  an der Seite eines auf sie abgestimmten Gegenstückes, ihre Verrücktheit freien Lauf lassen. Das Gegenstück wird diesmal von Sandra Bullock dargestellt. Sie spielt die vernünftige und professionelle FBI Agentin Sarah Ashburn die sich aber nach und nach von Mullinis Art anstecken lässt. Zusammen ergeben sie also ein perfektes Paar und die funktionierende Harmonie der Beiden ist zugleich das Beste an „The Heat- Taffe Mädls“. Vor Allem zu Beginn ihres aufeinander Treffens sind die Zankereien und Dialoge der beiden sehr amüsant. Beide Schauspieler geben ihr Bestes um aus den Situationen das höchst mögliche an Witz und Charme rauszukitzeln.

Da wären wir aber auch schon am großen Problem von „The Heat – Taffe Mädls“. Das Drehbuch ist einfach ausgedrückt schwach. Beginnend mit dem Plot, eine 0815 Geschichte die typisch vorhersehbar ist. Klar, bei einer Komödie die den Titel „Taffe Mädls“ hat, war da nicht mehr zu erwarten und wenn es trotzdem lustig ist, soll einen die Story hier auch nicht stören.

Wenn es lustig wäre. Aber das Drehbuch bietet leider auch kaum gute Gags. Zwar ist die Dichte hoch, aber nach einer  Zeit kommt es einen vor als würden sich die Witze einfach nur wiederholen. Natürlich ist es amüsant wenn McCarthey ihr Temperament freien Lauf lässt und ihre Opfer verbal zur Schnecke macht. Aber ihre verbalen Ausbrüche bieten kaum etwas Neues und verlieren nach einer Weile den Charme. Regisseur Paul Feig hat es auch nicht einfach. Ihm ist nicht viel vorzuwerfen, da es ihm trotz schwachem Drehbuch gelingt, den Film kurzweilig zu gestalten.

Fazit:
Leider schwächelt es stark beim Drehbuch, da sowohl die Story als auch die Witze nicht sehr einfallsreich sind. Die gelungene Harmonie der beiden Hauptdarsteller und eine kurzweiligen Inszenierung retten diese Komödie aber vorm Totalversagen.

Wertung:
5/10 Punkte
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Ø Wertung: 6.6/10 | Kritiken: 0 | Wertungen: 9
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