Seelen (2013)

OT: The Host - 125 Minuten - SciFi / Thriller
Seelen (2013)
Kinostart: 13.06.2013
DVD-Start: 12.11.2013 - Blu-ray-Start: 12.11.2013
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Filmkritik zu Seelen

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Mitihrem Nachfolgeroman „Seelen“ konnte Stephenie Meyer an den Erfolg ihrer „Twilight-Saga“ anknüpfen. Nun wurde auch dieser Roman verfilmt. Sie versteht sich darauf, fantasievolle Welten und insbesondere Wesen zu erschaffen.

Die Welt wird von Aliens bevölkert, die die Menschheit und den Planeten retten wollen. Sie wollen aus der Erde einen friedlichen und vertrauensvollen Planeten machen und auch die Menschheit sollte sich diesem anpassen. Um dies zu erreichen, niesten sich die sogenannten „Seelen“ in die Körper der Menschen ein und rauben diesen die Erinnerungen. Melanie schafft es mit ihrem Bruder, ihrem Geliebten Jared und ihrem Onkel zu fliehen. Jedoch leben sie in ständiger Angst vor den Außerirdischen. Allerdings können sie schließlich doch Melanie ergreifen und sie zu einer „Seele“machen. Jedoch „überlebt“ Melanie in ihrem Körper und es beginnt ein Kampf zwischen ihr und der „Seele“ – genannt Wanda - in ihrem Körper – und um ihre Familie.

So „menschlich“ wie in SEELEN haben wir Aliens selten im Kino gesehen. Rein äußerlich sind sie kaum von den „normalen“ Menschen zu unterscheiden, bis auf die Augen, die weiß-blau leuchten. Aber auch innerlich sind sie den Menschen doch sehr ähnlich. Besonders Wanda durchlebt eine rapide Veränderung. Während die „bösen“ Aliens die Menschheit „vernichten“ wollen, lässt Wanda sich immer mehr von der Stimme in ihrem Kopf – Melanie- beeinflussen und erlebt Gefühle und auch die Liebe. Sie kann Melanie immer besser verstehen und die beiden verschmelzen im Laufe des Films immer mehr miteinander. Jedoch wird dem Zuschauer immer wieder vor Augen geführt, dass es sich um den Alien und um Melanie in dem Körper handelt. Denn während Mel immer noch an der Liebe zu Jared hängt, verliebt sich Wanda in Ian. Dabei spielt auch die Körperlichkeit eine große Rolle: denn nur Wanda kann sich auch körperlich mit ihrem Schwarm einlassen.

Stephenie Meyer hat eine ganz besondere Art der Aliens erschaffen. Es sind keine schleimigen und hässlichen Wesen, wie wir sie aus ALIEN kennen, sondern sie sind menschenähnliche Wesen. So werden sie auch im Film dargestellt: der einzige Unterschied, der sie äußerlich von den Menschen unterscheidet,sind die Augen. Die „Seelen“ haben weiß-blaue Augen, an denen man die Spezies sofort erkennen kann. Aber auch die „Seele“ selbst(außerhalb des Körpers) hat nichts mit den üblichen Alien-Darstellungen zu tun: es sind weiße Würmchen, die leuchten und mehr Hoffnung versprühen, als Bedrohung. Sie sehen zerbrechlich aus. Weiß zieht sich dann auch durch, in der Kleidung der „Alien-Polizei“, die weiße Anzüge trägt.

Die Absichten der Außerirdischen, warum sie die Erde in Beschlag nehmen, hört sich im Grunde auch nicht so bedrohlich an, wie wir sie aus dem Kino kennen. Sie wollen die Erde friedlicher machen und sie von dem Elend und der Selbstzerstörung der Menschheit befreien.

Fazit:
Obwohl der Alien-Menschen-Konflikt oft zu sehr von dem Liebesgewirr verdrängt wird, fesselt der Film. Er zeigt eine außergewöhnliche Geschichte, die mit brillanten Bildern und gutem Soundtrack überzeugt.

Wertung:
7/10 Punkte
Filmering.at
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Ø Wertung: 5.5/10 | Kritiken: 0 | Wertungen: 6
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