The Big Wedding (2013)

OT: The Big Wedding - 90 Minuten - Komödie
The Big Wedding (2013)
Kinostart: 06.06.2013
DVD-Start: 17.10.2013 - Blu-ray-Start: 17.10.2013
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Filmkritik zu The Big Wedding

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Regisseur Justin Zackham, der u.a. auch das Drehbuch zu „Das Beste kommt zum Schluss“ geschrieben hat, trommelt in seinem ersten großen Hollywood-Film das 'Who-is-Who' der Branche zusammen und verpackt diese in eine romantische Kömödie. Das bei so einem Star-Aufgebot nicht automatisch etwas Gutes herauskommen muss, wird spätestens nach dem Abspann klar.

Alejandro (Ben Barnes) und Freundin Missy (Amanda Seyfried) wollen sich in der Obhut von Pater Moinighan (Robin Williams) das Ja-Wort geben und die ganze Familie daran teilhaben lassen. Ebenfalls eingeladen ist Alejandros leibliche und streng katholische Mutter Madonna (Patricia Rae), die extra die Reise aus Kolumbien angetreten ist, um ihren Sohn zum Altar zu führen. Da beginnen auch schon die gröberen Probleme. Die Adoptiveltern Don (Robert DeNiro) und Ellie (Diane Keaton) leben seit Jahren in Scheidung. Diese Tatsache wurde vom Sohn jedoch verschwiegen, weshalb er nun mit einer ungewöhnlichen Bitte an die beiden herantritt. Sie sollen nämlich für das ganze Hochzeits-Wochenende so tun, als wären sie nach wie vor glücklich verheiratet. Das wiederum missfällt natürlich Dons Freundin Bebe (Susan Sarandon), die kurzerhand das freudige Ereignis verlassen will. Als wäre das nicht schon zu viel des Guten, tragen nun auch noch Alejandros Geschwister Lyla (Katherine Heigl) und Jared (Topher Grace) dazu bei, dass die Hochzeitsfeierlichkeiten in vielerlei Hinsicht unvergesslich bleiben.

Der großartigen Riege an Schauspielern rund um Robert DeNiro, Susan Sarandon und Robin Williams ist es zu verdanken, dass man den Film beinahe mit positiven Gefühlen verlassen kann. Normalerweise sollte man auch Diane Keaton dazu zählen, doch verlässt einem nicht das Gefühl, dass sie diese Rolle schon mindestens in 3 bis 4 anderen Filmen verkörpert hat. Der Rest des Casts macht seine Aufgabe gut aber nicht unbedingt herausragend. Das mag allerdings vielleicht auch am schwächelnden Drehbuch liegen, für welches Regisseur Justin Zackham ebenfalls zuständig war. Die Monologe sollen, wie es in romantischen Komödien so üblich ist, einen gewissen Witz und Charme versprühen, doch wirken die meisten Pointen eher flach und banal.

Positiv erwähnen muss man aber in jedem Fall die Optik des Films. Sei es nun die schlicht aber stilvoll gewählten Kostüme oder die etwas verträumte Landschaft, die als Drehort gedient hat. Alles harmoniert und wirkt für den Betrachter sehr freundlich, ja richtig idyllisch.

Fazit:
Die langen Wintermonate sind vorbei. Frühlingsgefühle erwachen und damit beginnt auch die Blühtephase romantischer Komödien. „The Big Wedding“ ist zwar ein vorausschaubares Werk mit wenig Höhepunkten, doch wem Filme wie „Die Familie Stone“, „Was das Herz begehrt“ oder „Ganz normal verliebt“ gefallen, bei denen verblüffenderweise jeweils Diane Keaton mitgespielt hat, der wird auch bei „The Big Wedding“ seine helle Freude haben.

Wertung:
5/10 Punkte
Filmering.at
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