The Dynamiter (2011)

OT: The Dynamiter - 73 Minuten - Abenteuer / Drama / Familie
The Dynamiter (2011)
Kinostart: Unbekannt
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu The Dynamiter

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Robbie Hendrick (William Ruffin) ist eigentlich noch ein Kind. Er sollte es zur Schule gehen, sich mit Freunden treffen und seine unbeschwerte Zeit genießen, bevor der Ernst des Lebens losgeht. Doch Robbie muss bereits für seine Familie sorgen. Seine Mutter treibt sich irgendwo im Land herum, schreibt ab und zu Postkarten und verspricht wieder einmal heimzukehren. Sein großer Bruder Lucas (Patrick Rutherford) ist ein ehemaliger Schulsportstar, der nur unregelmäßig zuhause vorbeischaut und wenn er es tut mehr Last als Hilfe ist. Und da auch die Großmutter keine wirkliche Hilfe ist, liegt es alleine an Robbie den jüngeren Bruder Fess (John Alex Nunnery) zu erziehen und Geld heranzuschaffen...

The Dynamiter ist eine positive Überraschung. Regisseur Matthew Gordon setzt auf der einen Seite auf eine sehr realitätsgeprägten Blick auf die Welt. Er verortet seine Figuren im unteren Bereich der Gesellschaft und versucht es das Schicksal von Menschen, die aus ärmlicheren Schichten stammen zu erklären und auch darzulegen mit welchen Herausforderungen sie sich in ihrem Alltag konfrontiert sehen. Auch die Figuren selbst sprechen immer wieder an, dass sie kaum eine freie Entscheidung hatten ihr Leben zu gestalten. Der Ort ihrer Geburt, hat bereits festgelegt in welche Richtung sich ihr Leben entwickeln wird - und während andere Jugendliche sich zum Einkaufen treffen, fischen Robbie und Fess Münzen aus einem Glücksteich um über die Runden zu kommen.

Neben diesem realistischen Blick auf die Unterschicht der USA, gibt es aber auch noch einen stellenweise fast schon lyrischen Touch, der an manchen Stellen durchscheint. Besonders wenn Robbie für die Schule ein Essay über sein Leben verfast, und die malerische Schönheit der Landschaft von Robbies Kommentar über sein Leben begleitet wird, hat der Film das gewisse Etwas. Auch Hauptdarsteller Robbie Hendrick macht seine Sache ausgezeichnet und es ist nicht zuletzt ihm zu verdanken, dass der Film so gut funktioniert. Sein Charisma und seine Energie ist in jeder Sekunde greifbar und als Zuseher beobachtet man ihn nur zu gerne, wie er sich seinen Weg durchs Leben erkämpft.

Wertung:
7/10 Punkte
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