Am Ende eines viel zu kurzen Tages (2011)

OT: Death of a Superhero - 97 Minuten - Zeichentrick / Drama
Am Ende eines viel zu kurzen Tages (2011)
Kinostart: 26.10.2012
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Am Ende eines viel zu kurzen Tages

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Um einen todkranken Jungen und seiner inneren Verzweiflug, geht es im neuen Film des irischen Ressigeuers Ian Fitzgibbon. Dieser zeigt vor allem sein Können, was die Auswahl des Casts angeht. Doch aus einem schwachen Drehbuch und klischeehaften Figuren, kann auch er nicht viel herausholen.

Der an Krebs erkrankte Junge Donald kämpft sich durch sein Leben. Während seine Freunde Erfahrungen mit Mädchen machen und das spannende Leben eines Teenagers führen, muss er sich mit dem Gedanken abfinden, dass er nicht mehr lange Leben wird. Seine Eltern machen es ihm nicht leichter, da sie durch ihre Übervorsorge, Donalds Unwohlsein noch verstärken. So schafft sich der talentierte Zeichner seine eigene Comic Welt, in der er, verwandelt als Superheld, die Menschen rettet und sich vor Frauen gar nicht retten kann. Donald zieht sich immer mehr in seine eigene Welt zurück und ist stark selbstmordgefährdet. Doch dann schaffen ihm seine Eltern zum Spezialisten Dr. Adrian King. Ihm gelingt es zum Jungen durchzudringen. Und mit seiner Schulkolegin Shelly, lernt er auch ein Mädchen kennen, in welche er sich rasch verliebt. Doch der Krebs kennt keine Gnade und schreitet voran.

Da man ja immer mit den positiven Dingen beginnen soll, muss gleich einmal die sehr gute schauspielerische Leistung gelobt werden. Drei Darsteller sollte man besonders hervor heben. Alles in allem einmal Hauptdarsteller Thomas Brodie-Sangster. Mit Glatze und ohne Augenbrauen verleiht er der Figur des Krebsleidenden Jungen Donald höchste Authentizität und Intensität. Fast noch in den Schatten gestellt wird er von Andy Serkis (bekannt als Gollum aus den Herr der Ringe Filmen), der diesmal ohne Computer Technik agieren darf. Auch wenn er sich mit einer Klische Rolle abgeben muss, gelingt es ihm durch Ausstrahlung und Charisma die Leinwand in seinen Besitz zu nehmen. Zum Schluss sei noch die talentierte Aisling Loftus als Shelly zu erwähnen. Hoch anzurechnen ist ihr vor allem, dass sie ihrer Figur die nötige Ruhe und Gelassenheit verleiht und ihre Rolle daher sehr sympathisch und authentisch bleibt.

Viel mehr wirklich positiv zu bewertende Facetten kann der Film aber nicht aufbieten. Ganz interessant sind noch die Sprünge zwischen Comicwelt und realen Leben. Allerdings hätte man sich bei der Umwandlung der Superhelden Welt, doch etwas mehr Mühe geben dürfen. Es wirkt wie ein Comic aus den 70er und die Bilder rufen eher Unbehagen als Faszination hervor.

Die große Schwäche des Filmes ist das Drehbuch. Die ganze Geschichte ist sehr vorhersehbar. Nie wird man überrascht und wenn dann eher etwas stümperhaft zu einen anderen Thema gewechselt wird, weiß man sofort wie es ausgeht. So springt der Film von einen Thema zum Anderen und vermischt einige Genres miteinander (Romantikfilm, Familiendrama, Sexkomödie, Jugenddrama). Ohne einer diese Elemente konsequent zu beenden oder für eine Überraschung zu sorgen.

Aufgrund dieser uninspierierten Handlung, wird der Film auch irgendwann uninteressant und einzig aufgrund der guten Schauspieler bleibt noch ein gewisser Unterhaltungswert übrig. Auch sehr fraglich ist, warum der Film vom englischen Original Titel: „Death of a superhero“ in „Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ übersetzt wurde. Da es eine ganz andere Botschaft hervorruft. Während der Originaltitel auf die Phantasiewelt das Erkrankten anspielt, wird im deutschen Titel die Tragödie eines todkranken jungen Menschen hervorgehoben.

Fazit:

Leider ist „Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ vorherschaubar, unstimmig und unkonsequent. Die Schauspieler können noch einiges Gut machen, aber alles in allem ist der Film bestenfalls durchschnittlich zu bewerten.

Wertung:
5/10 Punkte
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