Das Geheimnis der Feenflügel (2012)

OT: Secret of the Wings - 92 Minuten - Zeichentrick / Action / Familie / Fantasy
Das Geheimnis der Feenflügel (2012)
Kinostart: 15.11.2012
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Das Geheimnis der Feenflügel

DisneyToon Studios hat bereits im Hinblick auf die Disney Fairies vier Animationsfilme mit der beliebten Figur Tinkerbell produziert. Nach Tinker Bell (2008), Tinkerbell 2 – Die Suche nach dem verlorenen Schatz (2009), Tinkerbell 3 – Ein Sommer voller Abenteuer (2010) und Tinkerbell – Die großen Feenspiele (2011), welche direkt auf DVD und Blu-ray erschienen sind, kommt nun mit Das Geheimnis der Feenflügel der erste Film der Disney Fairies in die Kinos. Dabei wird Tinkerbell nicht erneut eingeführt, sondern gleich in ein neues Abenteuer geworfen. Der Sprung von der kleinen auf die große Leinwand gelingt der kleinen Fee auch äußerst gut, denn Das Geheimnis der Feenflügel ist ein Film für die ganze Familie, der aufgrund der Thematik besonders die kleinen Mitglieder der Familie ansprechen wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kinder männlich oder weiblich sind.

Die Grenzgängerin Tinkerbell (deutsche Synchronsprecherin: Mandy Capristo) wird vom Winterwald angezogen. Ihr als Warm-Fee ist es nämlich nicht gestattet die kalte Jahreszeit zu betreten, da ihre Flügel in der Kälte zerbrechen könnten. Ihre Neugierde und Abenteuerlust treibt sie an, sodass sie die Grenze überquert. Daraufhin fangen ihre Flügel an zu glitzern und zu leuchten. Leider ist ihr Aufenthalt im Winterwald nicht von langer Dauer, da sie ertappt und zurückgeholt wird. Tink lässt sich jedoch nicht unterkriegen und möchte das Geheimnis der Feenflügel lüften. Aus diesem Grund findet sie einen Weg und gelangt, verpackt in einem Wintermantel, tief in den Winterwald hinein. Dort lernt sie die Frost-Fee Periwinkle kennen. Nachdem sich die beiden angefreundet haben, werden sie wieder auseinander gerissen. Darüber hinaus beginnt der Winter die Überhand zu gewinnen, sodass der Feenstaubbaum einer eisigen Bedrohung ausgesetzt ist. Tinkerbell muss nun die Warm- und Frost-Feen verbünden, um die Feenwelt zu retten…

Der Disneyfilm Das Geheimnis der Feenflügel weist liebevolle Charaktere auf. Dabei kann nicht nur die Charakterisierung der Titelheldin Tinkerbell überzeugen. Wie es für einen Disneyfilm üblich ist, erhalten auch hier die Nebenfiguren ihren Spielraum. Neben der Haupthandlung kristallisiert sich folglich ein Nebenplot heraus, welcher sich um Lord Milori und Königin Clarion dreht. Des Weiteren achtet die Regisseurin Peggy Holmes auf das kleinste Detail – sogar die Hasen, die in den Winter geschickt werden, erwecken Sympathie beim Betrachter. Zudem wird die Winterlandschaft mithilfe der 3D-Effekte hervorgehoben. Die visuellen Effekte stehlen jedoch nicht die Show und können somit mit den Effekten der anderen Animationsfilme, welche momentan in den Kinos laufen, mithalten. Ferner ist Das Geheimnis der Feenflügel ein Film, der die Akzeptanz des Neuen und Unbekannten lehrt und verbotene Liebe auf einer kindergerechten Art und Weise präsentiert. Außerdem wird den Kindern das Thema Klimawandel näher gebracht und als Bedrohung dargestellt.  

Erwachsene werden zwar gut unterhalten, erkennen aber auch die Mängel des Films. Beispielsweise wirkt die Klimaveränderung etwas aufgesetzt. Die Wintermaschine, welche diese Veränderung auslöst, hat zwar eine metaphorische Bedeutung, allerdings wird in der ersten Hälfte des Films eine solche Bedrohung, beziehungsweise Veränderung nicht angesprochen. Demnach wirkt dieser Handlungsstrang unglaubwürdig. Zudem werden die Lieder, die im Verlauf des Films zu hören sind, leider nicht von den Charakteren gesungen. Die Tradition der Disneyklassiker wird hier also nicht weiter verfolgt, sodass die Magie der Lieder verloren geht. Dagegen sprechen die humorvollen Dialoge und der Zusammenhalt der Feen sowohl jung als auch alt an, sodass Eltern ohne bedenken ihre Kinder bei diesem Kinobesuch begleiten können.

Fazit:
Das Geheimnis der Feenflügel ist eine gelungene Tinkerbell-Fortsetzung, die vor allem das junge Publikum unterhalten wird. Die Themen Akzeptanz, Freundschaft, Liebe und Klimawandel wurden besonders für die kleinen Augen der Familie in Szene gesetzt, überzeugen aber auch ältere Zuschauer. Die humorvollen und liebevollen Charaktere gewinnen weiters die Sympathie des Zuschauers. Ferner wird der ältere Zuseher auch die Drehbuchschwächen erkennen. Besonders schade ist, dass die Lieder, welche im Film ertönen, nicht von den Charakteren gesungen werden. Dessen ungeachtet ist dieser Animationsfilm einen Kinobesuch wert. Kinder werden im Nachhinein sicherlich ihre Lieblingsszenen miteinander vergleichen.   

Wertung:
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Ø Wertung: 7.5/10 | Kritiken: 0 | Wertungen: 2
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