Das Schwergewicht (2012)

OT: Here Comes the Boom - 105 Minuten - Action / Komödie
Das Schwergewicht (2012)
Kinostart: 09.11.2012
DVD-Start: 21.03.2013 - Blu-ray-Start: 21.03.2013
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Filmkritik zu Das Schwergewicht

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Die Fangemeinde rund um die erfolgreiche US-Comedy-Serie „King of Queens“ darf sich freuen. Denn der neue Film mit „Doug“ Darsteller Kevin James startet in den heimischen Kinos. Im neuen Werk von Frank Coraci spielt er einen liebenswerten Lehrer der, um das Überleben des Musikunterrichtes in seiner Schule zu sichern, Geld auftreiben muss. Und man bekommt eine komplett neue Facette des üppigen Schauspielers geboten: Kevin James in körperlicher Topform!

Der 42-jährige ehemalige College-Wrestler Scott Voss (Kevin James) verrichtet teilnahmslos seinen Dienst als Biologielehrer an einer dahinsiechenden Highschool. Als das dortige Musikprogramm aufgrund von Budgetkürzungen gestrichen zu werden droht und der Musiklehrer (Henry Winkler) entlassen werden soll, fängt Scott damit an, Geld aufzutreiben, indem er einen Nebenjob als Mixed-Martial-Arts-Kämpfer annimmt. Jeder hält Scott deswegen für komplett verrückt - vor allem die Schulkrankenschwester Bella (Salma Hayek). Doch im Zuge all seiner Bemühungen bekommt Scott etwas, das er nie erwartet hätte: Er wird zur örtlichen Sensation, und die gesamte Schule stellt sich geschlossen hinter ihn...

Mit „Das Schwergewicht“ legt Kevin James sein Image des kuscheligen Dickerchens ab und präsentiert sich sportlich und vor allem: Knallhart! Wer sich bei den Käfigfights etwa Slapstick Humor vom Feinsten erwartet, täuscht sich. Zwar wird darauf nicht gänzlich verzichtet (etwa wenn Kevin James sich im Ring auf seinen Gegner übergibt), primär setzt man dabei aber auf Authentizität. Und diese Mischung zwischen Komödie und Action sorgt für abwechslungsreiche und kurzweilige Unterhaltung. Auch Kevin James kann mit seiner körperlichen Präsenz bei den Kämpfen überzeugen. Zwar übertreibt man es hier und da mit dem Ausmaß an Schlägen und Tritten, die er alle scheinbar locker wegsteckt, lächerlich wird das ganze aber trotzdem nie.

Einigen werden allerdings aufgrund der überraschenden Brutalität und der Verharmlosung von Gewalt sauer aufstoßen. Dies versucht der Film wiederum mittels ziemlich klischeehafter Art durch moralische Botschaften auszugleichen. Wenn Kevin James etwa im Stile von Robin Williams in Club der Dichter auf den Lehrertisch steigt und seinen Schülern mittels einfacher Biologie die Bedeutung jedes einzelnen Individuums für die Gesellschaft näher bringt, kann man sich einen tiefen Seufzer nur schwer verkneifen.

Der ganze Plot ist wenig überraschend sehr dünn ausgefallen. Ein 42-jähriger Lehrer der sich spontan entschließt ein Material-Art-Fighter zu werden, um Geld für seine Schule zu sammeln und dazu wird klarerweise noch eine kleine Romanze (mit Salma Hayek) serviert… Das ist wohl alles andere als ein oscarverdächtiges Drehbuch. Ansonsten setzt man auf den typischen Charme von Kevin James, der bekanntlich ja ganz gut funktioniert. Ein paar nette Sprüche, etwas Slapstick und dazu skurrile Figuren und schon ist ein Film für eine breite Masse angerichtet.

Fazit:
Respekt gebührt Kevin James der bei den durchaus harten Fights eine überraschend gute Figur macht. Für kurzweilige und amüsante Unterhaltung ist gesorgt. Um vom dünnen Plot und der klischeehaften Inszenierung aber nicht „unterwältigt“ zu werden, sollte man sein Gehirn für 104 Minuten einfach ausknipsen.

Wertung:
5/10 Punkte
Filmering.at
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Ø Wertung: 6.3/10 | Kritiken: 0 | Wertungen: 4
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