Love is All You Need (2012)

OT: Den skaldede frisør - xx Minuten - Komödie / Romanze
Love is All You Need (2012)
Kinostart: 23.11.2012
DVD-Start: 25.04.2013 - Blu-ray-Start: 25.04.2013
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Filmkritik zu Love is All You Need

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Susanne Biers „Love is all you need“ ist eine Hochzeitskomödie, die durch das Zusammenspiel von italienischem, zauberhaften Flair, - ehrlichen Figuren und guter Besetzung als sehenswert auszuzeichnen ist.

Astrid (Molly Blixt Egelind) und Patrick (Sebastian Jessen) sind frisch verlobt und haben die ganze Familie nach Italien eingeladen, um ihre Hochzeit zu feiern. Das Land an der Amalfi-Küste gehört Philip (Pierce Brosnan), Patricks verwitweten Vater, welcher erfolgreicher Geschäftsmann ist. Astrids enge Familie besteht aus ihrem Bruder Kenneth (Mickey Skeel Hansen), ihrer Mutter Ida (Trine Dyrholm) und ihrem Vater Leif (Kim Bodina). Doch bereits vor der Abreise nach Italien beginnt die ohnehin nicht heile Welt zu zerbröckeln. Ida, die gerade dabei ist den Kampf gegen den Krebs zu gewinnen, erwischt Leif in der eigenen Wohnung beim Fremdgehen. Trotz des großen Schmerzes, beschließt sie sich zurückzustellen und ihrer Tochter ein schönes Fest zu bereiten. Als Leif dann aber plötzlich mit der viel jüngeren Affäre in Italien ankommt, droht der Familienfrieden endgültig zu scheitern. Obwohl das erste Zusammentreffen von Ida und Philip nicht gerade glücklich verlaufen ist, kommen sich die zwei rasch näher. Der geschäftige Philip beginnt die Schönheit einer Frau zu sehen, die sich selbst immer zurücknimmt, - für ihre Kinder stark bleibt – und nicht in ihrem Leid versinkt. Mit nur mehr einer Brust, und Folgeschäden der Chemotherapie gewinnt sie in seinen Augen durch ihr gutes Wesen immer mehr an Schönheit. Eine Tatsache, die nicht bei allen Gästen Gefallen findet. Das sind natürlich nicht die einzigen Probleme, die sich auftun. Während sich die Elternteile des Brautpaars in der Zeit vor der Hochzeit immer näher kommen, entzweien sich Astrid und Patrick immer mehr. Es scheint, als kennen sie sich doch nicht so gut, wie sie es hofften...

Die Art und Weise, wie Bier den Film inszeniert hat, thematisiert aber nicht nur die romantische Liebe, sondern bringt durch die Figuren noch eine andere Tiefe hinein. Es fällt auf, dass beim Besetzen der Rollen weitgehend eine ehrliche Natürlichkeit angestrebt wurde. Mit Ausnahme Brosnans, liegt der Fokus nicht beim typischen Hollywood – Schönheitsideal. Vielmehr lässt Bier die Charaktere für sich sprechen. Gemessen an einer Liebeskomödie, die ja an sich schon ein wenig Leichtigkeit verspricht, zeichnet sich dieser Film nicht durch die abgedroschene Thematik aus, wohl aber durch Kulisse und Natürlichkeit.

Fazit:
Man kann sagen, dieser Film ist natürlich, ehrlich und einfach schön anzusehen. Keine ausgefallen Verstrickungen, keine falsche Hollywood Schönheit und ebenso keine emotionalen Überraschungsmomente. Doch der Film verspricht raffinierte Geradlinigkeit, und das hält er bis zum Schluss. Auch das kann sehr erfrischend sein.

Wertung:
7/10 Punkte
Filmering.at
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Ø Wertung: 6.7/10 | Kritiken: 0 | Wertungen: 3
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Erstellt: 03.01.2015