Frankenweenie (2012)

OT: Frankenweenie - 87 Minuten - Komödie / Zeichentrick / Horror / SciFi
Frankenweenie (2012)
Kinostart: 24.01.2013
DVD-Start: 29.05.2013 - Blu-ray-Start: 29.05.2013
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Filmkritik zu Frankenweenie

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Tim Burton hatte bereits 1984 die Idee für den abendfüllenden Stop-Motion-Film Frankenweenie, doch auf Grund der Budgetknappheit, musste er für Disney auf einen Kurzfilm mit Schauspielern ausweichen. Wie Burton selbst sagt: „ Ich wollte Frankenweenie ursprünglich einfach deshalb machen, weil ich mit Horror-Filmen aufgewachsen war und sie liebte. Zugleich gab es da auch diese besondere Beziehung zu einen ganz bestimmten Hund, den ich hatte.“ Frankenweenie ist einer der wenigen Animationsfilme, die in Schwarz-Weiß gedreht wurden, und man muss sagen, die Aufmerksamkeit wird dadurch auf das Wesentliche gelenkt!

Die Story handelt vom zehnjährigen Victor Frankenstein und seinem kleinen Bullterrier Sparky, in der fiktiven Vorstadt New Holland, eine Art „Transsylvanien meets Burbank“. Als sein Vater ihn eines Tages zwingt bei einem Baseballspiel mitzumachen, eist Sparky sich los und läuft vor ein Auto. Doch Victor gibt seinen besten Freund nicht auf. Animiert durch einen Wissenschaftswettbewerb und seinen etwas eigenartigen Professor Rzykruski, lässt er Sparky in gewohnter Frankenstein-Manier wieder zum Leben erwecken. Begeistert von Victors Idee, versuchen seine Mitschüler es ihm gleich zu machen, doch dieses Vorhaben nimmt monströse Ausmaße an.

Die Charaktere sind allesamt charismatisch und auf Burtons übliche niedliche Art und Weise spooky. Vom sympathischen Hauptdarsteller, zum schrägen Wissenschaftslehrer mit Akzent, bis hin zum seltsamen Mädchen, dass mit monotoner Stimme ominöse Vorhersagen tätigt. Die Animation wirkt flüssig und gut gemacht. Gerade wenn man weiß wie aufwendig Stop-Motion ist und man genau darauf achtet, wirken die Bewegungen real und beeindruckend. Insgesamt wurden 200 Puppen gebaut, davon 18 Victors, die eine Größe von lediglich 10.1 cm haben. Sparky beispielsweise, eine der komplexeren Figuren, hat insgesamt 300 Gelenke. Auch die 200 verschiedenen Kulissen wirkten wie eine eigene kleine, heimische Welt. Die Musik stammt wie erwartet und auch vorhersehbar vom genialem Danny Elfman. Sie fällt nicht weiter auf, trägt jedoch, im positiven Sinn, enorm zur Stimmung bei.

Fazit:
Ein solider süßer Stop-Motion-Horror mit tollen Animationen und wie immer grandiosem Soundtrack! Die Charaktere sind im typischen Tim Burton Stil gehalten und zum Verlieben. Doch leider hat Burton in den letzten Jahren meiner Meinung nach nachgelassen und jagt somit weiter seinem nächsten Meisterwerk hinterher! Dennoch könnte ich mir vorstellen, dass der Oscar für den besten Animationsfilm heuer an einen Schwarz/Weiß-Film geht!

Wertung:
8/10 Punkte
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