ParaNorman (2012)

OT: ParaNorman - 93 Minuten - Zeichentrick / Abenteuer / Komödie / Fantasy / Horror
ParaNorman (2012)
Kinostart: 24.08.2012
DVD-Start: 10.01.2013 - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu ParaNorman

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ParaNorman ist ein Stop-Motion Animationsfilm der Regisseure Sam Fell und Chris Butler. Es geht um den 11-jährigen, nahezu Zombie-fanatischen, Norman, der eine ganz besondere Gabe hat: Er sieht die Geister der Verstorbenen. Schon 2009 lieferte das Animationsstudio Laika mit dem Film „Coraline“, einen handgemacht Stop-Motion Film. ParaNorman ist durchaus ein würdiger Nachfolger, die Kulissen, Puppen und Animationen zeigen die Liebe zum Detail auf.

Alles beginnt damit, dass Norman immer noch mit seiner verstorbenen Großmutter redet, er sieht sie vorm Fernseher sitzen, herumfliegen und hört sich ihr dauerndes Gejammer an. Seine Familie, die dem amerikanischen Kleinstadt Klischee voll und ganz entspricht, missbilligt sein Verhalten und hofft immer noch auf Besserung.

Als er eines Tages auf der Straße von einem vermeintlich Verrückten, seinem Onkel, angesprochen wird, erfährt er von einem angeblichen Hexenfluch. Ein Fluch, den nur Norman aufhalten kann, bevor es für alle zu spät ist. Immer wieder wird er von Halluzinationen geplagt, in denen er Tote sieht, das macht ihm sein Außenseiterleben nicht gerade einfacher. Schließlich steigen an dem Todestag der Hexe, Zombies aus ihren Gräbern und bringen ihn in eine sehr missliche Lage.

Die Bildsprache ähnelt einem Realfilm, den ganzen Film über gibt es viele fürs Hollywoodkino typische Einstellungen und Kamerafahrten. Das macht ParaNorman sehr viel gewohnter und auch angenehmer anzusehen. Der 3D-Effekt ist zwar nett, lässt die zum Leben erweckten Puppen viel plastischer wirken, ist sonst aber relativ überflüssig. Keine aus dem Bild herausragenden Körperteile, herumfliegende Gegenstände oder andere tolle Effekte, sehr schade!    

ParaNorman ist der etwas andere Animationsfilm, mit dem etwas anderen Helden, einem Hauch an Kuriosität und einer großen Portion Liebe für Zombies. Eine schöne Mischung aus Jugenddrama, Gruselfilm und Komödie, verpackt in eine sehr liebevoll gearbeitete und eindrucksvolle 3D-Animation mit handgefertigten Puppen.

Fazit:
Alles in allem ein wirklich süßer, netter Film für zwischendurch, der älteres Publikum anspricht und über Witz und eine schöne, angenehme Bildsprache verfügt. Jedoch hätte man die ganze Story etwas aufpeppen und spannender machen können, auch der 3D-Effekt ist mäßig und zahlt sich nicht wirklich aus. Jeder, der aber keine allzu hohen Erwartungen pflegt, und eine nette Zeit mit den etwas anderen Zombies im Kino verbringen möchte, ist hier ganz gut aufgehoben.

Wertung:
7/10 Punkte
Filmering.at
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