Ab durch die Hecke

OT: Over the Hedge - 83 Minuten - Animation
Ab durch die Hecke
Kinostart: 06.07.2006
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Ab durch die Hecke

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Die Dreamworksstudios haben mit ihren Welthits Shrek, Shrek 2 und Madagascar längst zu den Disney/Pixar Studios aufgeschlossen was Animationsfilme belangt. Im Grunde kann man davon ausgehen dass die Animationsfilme, die größtenteils auf sprechende Tiere als Hauptcharaktere setzen, immer genügend Zuseher finden werden um dem Studio finanziell einiges zu bieten. Doch man muss die Studios auch loben: Sie halten konstant einen ziemlich hohen Level was die Zuseher auch immer zufrieden die Kinos verlassen lässt. Zwar gibt es mal bessere Filme, wie zum Beispiel Shrek, und mal schlechtere Filme, wie Ab durch die Hecke, aber im Prinzip unterhalten sie alle vortrefflich.

 

Der Waschbär Richie leidet während des Winterschlaf zunehmend an Nahrungsmangel. Am Ende ist er so verzweifelt dass er dem mürrischen Bär Vincent sein Essen stielt. Doch während des Raubversuchs wacht dieser auf. Dabei kommt es zu einem tragischen Unfall und seine gesamten Nahrungsvorräte gehen verloren. Nun muss Richie innerhalb einer Woche alles wieder besorgen. Er macht sich auf die Suche und trifft auf eine naive Clique bestehend aus der Schildkröte Verne, dem Eichhörnchen Hammy, dem Stinktier Stelle, einer Opossumfamilie und einer Igelfamilie. Er überredet sie den Wald zu verlassen und durch die Hecke hindurch ins Reich der Menschen einzudringen um ihnen die Vorräte zu stehlen. Doch während Richie immer mehr Dinge von seiner Liste für Vincent streichen kann nehmen seine Gewissensbisse mehr und mehr zu da er die einzigen Freunde die er hat nur schamlos ausbeutet...

 

Mit Ab durch die Hecke ist den Dreamworksstudios erneut ein Hit gelungen. Zwar erreicht der Film nicht die Qualität der Animationsmeisterwerke, aber er ist dennoch wirklich sehenswert. Zwar ergeben sich mit zunehmender Laufzeit doch Probleme die Handlung zu füllen, und im Endeffekt beschränkt sich die Geschichte auf das besorgen und verlieren von Nahrungsmitteln, allerdings muss man die eher seichte Story mit einkalkulieren wenn man einen Mainstreamanimationsfilm ansieht, der seine Schwerpunkte doch deutlich anders als auf eine komplexe Story setzt.

 

Ab durch die Hecke bietet die üblichen Emotionen eines Kindergerechten Animationsfilm: Viel Humor und auch einige traurige Szenen. Doch es überwiegt klar die Unterhaltungsfraktion und man muss zugeben dass es dem Film auch vortrefflich gelingt den Zuseher zum Lachen zu bringen. Zwar bietet Ab durch die Hecke keine Lachorgie, aber die Gags die von den Machern eingesetzt werden funktionieren außerordentlich gut.

 

Dies liegt vor allem an den wunderbaren Charakteren. Besonders das Eichhörnchen Hammy, das wirkt als würde es ständig unter einer Überdosis Koffein leiden, ist hier hervorzuheben und bleibt als interessanteste Figur des Films in Erinnerung. Im Prinzip sind den Machern alle Figuren wunderbar gelungen und wäre die Story noch etwas ausgefeilter gewesen, so währe Ab durch die Hecke sicher zu einem Animationsspektakel der Extraklasse geworden. So ist er zwar ein durchaus unterhaltsamer Film, aber dennoch wird er wohl nicht allzu lange in Erinnerung bleiben.

 

Fazit:

Guter Animationsfilm für die ganze Familie, der aber nicht an die Genrespitze heran kommt!

 

Wertung:

7/10 Punkte

Filmering.at
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