![]() ![]() Einmal ist keinmal OT: One for the Money Regie: Julie Anne Robinson Darsteller: Katherine Heigl, Jason O'Mara, Daniel Sunjata, John Leguizamo, Sherri Shepherd, Debbie Reynolds, Debra Monk, Nate Mooney, Adam Paul, Fisher Stevens Filmstart: 20.04.2012 | Laufzeit: | Action-Komödie-Krimi-Thriller |
Stephanie Plum (Katherine Heigl) durchlebt gerade eine Art Pechsträhne: Sie hat ihren Job verloren, dementsprechend schlecht sieht es auch mit den Finanzen aus und auch ihr Liebesleben ist quasi nicht existent. In ihrer Not wendet sie sich an ihren Cousin Vinnie (Patrick Fischler), der angeblich einen Job für sie hat: Als Kopfgeldjägerin. Obwohl sie nicht gerade die besten Voraussetzungen mitbringt versucht sie ihr Glück und holt sich ein paar wertvolle Tricks vom erfahrenen Profi Ranger (Daniel Sunjata). Motiviert ist sie jedenfalls, denn ihr erstes Ziel ist Joe Morelli (Jason O'Mara), ein ehemaliger Cop, der wegen Mordes gesucht wird - und außerdem noch eine ehemalige High School Liebschaft, die Stephanie auf unschöne Weise abserviert hat...
Alleine die Idee hat schon eine gewaltige Prise unfreiwillige Komik: Die zierliche Katherine Heigl versucht, ohne jede Erfahrung, als Kopfgeldjägerin einen muskelbepackten Ex-Cop zu jagen - und der Film schafft es noch nicht einmal diese peinliche Ausgangslage mit dem notwendigen Augenzwinkern zu verkaufen. Stattdessen versucht er doch glatt gleichzeitig ein spannender Krimi zu sein und eine Lovestory zwischen Jägerin und Gejagten aufzubauen - ach ja und witzig soll das ganze ja auch noch sein. Im Endeffekt ist Einmal ist keinmal aber schließlich ein Krimi der nicht spannend ist, eine Romanze die nicht romantisch ist und eine Komödie, die nicht witzig ist - die perfekte Mischung also quasi.
Weiters verabsäumt es Einmal ist keinmal auch völlig seine Figuren auch nur ansatzweise interessant zu gestalten. Katherine Heigl spielt das hilfslose Püppchen, das immer wieder einen starken Mann zu Hilfe rufen muss wenn es brenzlig wird, Jason O'Mara und Daniel Sunjata haben nichts weiter zu tun als den Parademacho von der Stange abzuspulen (und dabei der weiblichen Zielgruppe ewas fürs Auge zu bieten) und über John Leguizamos peinlichen Auftritt als schmierigen Zuhälter legen wir lieber überhaupt den Mantel des Schweigens. Was überbleibt ist eine handvoll mauer Gags, ein bisschen Hollywoodgeturtel von der Stange und eine Gruppe lustloser Schauspieler die wohl nur auf das schnelle Geld aus waren. Kurz: Ein Film den man als Zuseher nicht mit einem Kinobesuch unterstützen sollte.
Fazit:
Einmal ist keinmal ist ein Krimi der nicht spannend ist, eine Romanze die nicht romantisch ist und eine Komödie die nicht witzig ist. Das Drehbuch führt leider alles vor was man als Autor falsch machen kann und zieht den Zuseher in einen Strudel aus oberflächlich gezeichneten Figuren, banaler Story und reichlich peinlicher Selbstüberschätzung - denn es scheint tatsächlich so als würden die Filmemacher überzeugt sein hier gute Arbeit geleistet zu haben. Doch das ist in keiner Sekunde der Fall: Weder schafft es Regisseurin Ann Robinson die dürftige Handlung mit der nötigen Prise Ironie abzufedern, noch können die Darsteller die Bruchlandung des Films verhindern. Was bleibt ist ein langweiliger Film voll Klischees und dumpfen Szenen - muss man sich nicht unbedingt antun.
Wertung:
3/10 Punkte
03.02.2012 - Einmal ist keinmal - Deutscher Trailer
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