Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 (2006)

OT: - 150 Minuten - Abenteuer
Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 (2006)
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Filmkritik zu Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2

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2003 war das Jahr in dem Gore Verbinski es schaffte auf spielende Weise das längst tot geglaubte Piratengenre spektakulär wieder zu beleben. Fluch der Karibik war der Überraschungserfolg des Jahres und blieb vor allem wegen dem wundervollen Ambiente und Johnny Depps genialer Darstellerkunst in Erinnerung. Nun im Jahre 2006 ist es endlich soweit: Die Disneystudios stellten das gigantische Budget von 550 Millionen Dollar zur Verfügung um Teil 2 und 3 der opulentesten Piratensaga aller Zeiten zu verfilmen.

 

Jack Sparrow (Johnny Depp) steckt in Schwierigkeiten. Davey Jones, der Herr der See, dem Jack vor 13 Jahren seine Seele versprochen hat wenn dieser ihn Kapitän der Black Pearl werden lässt, fordert nun sein Versprechen ein. Gemeinsam mit seiner Crew will Jack den Schlüssel für die Truhe des Todes finden in der sich Davey Jones Herz befinden soll. Dann könnte Jack seinen Widersacher erpressen und würde wieder ohne Angst leben können. Doch so einfach ist das nicht, denn der Schlüssel befindet sich um Davey Jones Hals und seit Jack erfahren hat dass dieser seine Seele holen will hat er Angst sich auf dem Wasser zu bewegen, denn Davey Jones kann nur alle 100 Jahre an Land gehen und auf den Gewässern ist Jack ihm ausgeliefert. Zur selben Zeit werden Will Turner (Orlando Bloom) und seine Verlobte Elizabeth Swan (Keira Knightley) erpresst. Da sie Jack damals geholfen hatten muss Will nun Jacks magischen Kompass holen, oder er und seine Verlobte müssen am Galgen sterben...

 

Eines kann ich vorweg nehmen: Mit Fluch der Karibik 2 ist Gore Verbinski ein Film gelungen der Teil 1 in Punkto Spannung, Humor und Opulenz um einiges übertrifft. Während Fluch der Karibik hauptsächlich von seinem Charme lebte und doch lokal etwas begrenzt schien, ist der zweite Teil ein opulenter und vor allem riesiger Film geworden. Wenn man das gigantischen Ausmaße dieses Films mit etwas vergleichen wollte müsste man die Herr der Ringe Trilogie von Peter Jackson nennen. Sonst gibt es nichts vergleichbares das sich mit diesem monumentalen Epos auf ein Level stellen ließe.

 

Der Hauptträger des Films bleibt natürlich wieder wie ein Teil 1 Johnny Depp, der sich aufs neue selbst übertrifft und eine wundervoll komische, sympathische und einfach geniale Vorstellung als Jack Sparrow liefert und sich jedem Zuseher direkt ins Herz spielt. Es ist beinahe unmöglich diese Figur nicht zu lieben und langsam aber sicher kristallisiert sich Jack als eine der besten Charaktere der Filmgeschichte heraus. Man kann es kaum in Worte fassen mit welcher Präzision und welchem Charme Johnny Depp ans Werk geht. Die außergewöhnliche Brillanz dieser Rolle sollte jeder Filmfan selbst gesehen haben.

 

Doch es ist nicht wie in Teil eins das der Film nur von Johnny Depp lebt. Er ist klar die Hauptattraktion, aber das Rundherum wurde deutlich verbessert. Die Sets des Films haben eine gigantische Dimension und die Tricktechnik ist unbeschreiblich. Hinzu kommt dass sich der Film nicht nur mit seinen Effekten zufrieden gibt, sondern diese stets vortrefflich inszeniert und ins geschehen integriert sind. Viele Szenen besitzen wirklich bombastische Effekte, doch sie werden stets so in die Handlung eingebettet das sich der Zuseher nicht auf den Effekt selbst, sondern auf das rundherum konzentriert. Das wohl beste Beispiel ist hier der Kampf auf dem Mühlrad, bei dem Will Turner, Jack Sparrow und der Commodore um den Schlüssel für Davey Jones Truhe kämpfen.

 

Natürlich muss einem klar sein das dieser Film nicht unbedingt Wert legt auf eine vielschichtige Geschichte, aber das sollte jedem der Teil 1 kennt bereits klar sein. Viel mehr liegt das Hauptaugenmerk auf Spaß und Unterhaltung. Und diesen Vorsatz kann der Film 100 prozentig erfüllen. Es macht einfach Freude sich dieses Spektakel anzusehen.

 

Die Flucht vor Kannibalen, der Kampf mit einer Riesenkrake, oder sei es nur die die Verhandlungsszene mit Davey Jones. Stets erzählt Fluch der Karibik 2 seine Geschichte spielend leicht und  mit einem gewissen Augenzwinkern. Humor wird in diesem Film groß geschrieben und alleine Jacks Kommentare zu den diversen Abenteuern sind das Eintrittsgeld schon wert. Die Helden des Films müssen gigantische Abenteuer meistern und der Zuseher wird volle 2,5 Stunden bestens unterhalten. Am Ende wartet dann ein böser Cliffhanger, von dem man sich allerdings nicht allzu sehr entmutigen sollte. Teil 3 kommt bereits nächstes Jahr in die Kinos.

 

Fluch der Karibik 2 ist der mit Abstand beste und gigantischste Unterhaltungsfilm seit langem. Dieser Blockbuster ist nicht eine kalkulierte Geldmaschine der Disneystudios, sondern vor allem einer der abenteuerlichsten, unterhaltsamsten und charmantesten Filme der letzten Zeit. Dieser Film hat Herz und die Macher hatten unsagbar viele geniale Ideen die ihren Weg in den Film fanden. Fluch der Karibik 2 ist uneingeschränkt sehenswert und Johnny Depp zeigt erneut das er der vielleicht beste Darsteller aller Zeiten ist. 

 

Fazit:

Abenteuerlich, gigantisch Inszeniert, Unterhaltsam und einfach Charmant. Fluch der Karibik 2 ist der Sommerblockbuster 2006.

 

Wertung:

8/10 Punkte

Filmering.at
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