![]() ![]() Zorn der Titanen OT: Wrath of the Titans Regie: Jonathan Liebesman Darsteller: Liam Neeson, Ralph Fiennes, Sam Worthington, Rosamund Pike, Bill Nighy, Toby Kebbell, Danny Huston, Édgar Ramírez, Matt Milne, Lily James Filmstart: 30.03.2012 | Laufzeit: xx Minuten | Action-Abenteuer-Fantasy |
Zehn Jahre nach dem heldenhaften Sieg über den monströsen Kraken möchte der Halbgott Perseus (Sam Worthington) – Sohn des Zeus (Liam Neeson) – ein beschauliches Leben als Fischer und alleinerziehender Vater seines zehnjährigen Sohnes Helius führen. Doch die Götter kämpfen mit den Titanen weiterhin um die Vorherrschaft. Denn weil sie von den Menschen kaum noch verehrt werden, verlieren die Götter ihre Macht über die eingekerkerten Titanen und ihren grimmigen Anführer Kronos, den Vater der schon ewig herrschenden Brüder Zeus, Hades (Ralph Fiennes) und Poseidon (Danny Huston). Das Triumvirat hat den mächtigen Vater vor langer Zeit gestürzt – inzwischen vermodert er in den finsteren Abgründen des Tartarus: Dieses Verlies liegt tief in den Gewölben der Unterwelt verborgen. Um dort hinzugelangen bittet Perseus die Kriegerkönigin Andromeda (Rosamunde Pike), Poseidons Sohn, den Halbgott Argenor (Toby Kebbell) und den gefallenen Gott Hephaestus (Bill Nighy) um Unterstützung, bevor er sich mutig auf die gefährliche Reise in die Unterwelt begibt, um Zeus zu befreien, die Titanen zu stürzen und die Menschheit zu retten...
Die CGI Effekte sind zwar nicht state-of-the-art, für ansehnlich ungetrübtes Sehvergnügen reichen sie aber allemal. Was visuell wirklich stört ist der 3D Effekt. Dass sich seine volle Wirkung erst in der Tiefe entfaltet ist kein Geheimnis. Dass Filme in der post-production immer wieder in 3D konvertiert werden um im Endeffekt bloß in netten Effekten mit herabrieselnder Asche oder Funken zu enden, ist wohl einem ökonomischen Faktor zuzuschreiben. Die Studios sollten sich hier lieber auf mehr Inhalt konzentrieren, als auf die belanglose und oberflächliche Ausschmückung von nicht vorhandenem Inhalt.
Fazit:
Wrath of the Titans ist gepflegtes Hau-drauf-Kino, das mit einem bombastischen Soundtrack und einer Unzahl an Actionszenen dem Zuschauer die fragwürdigen Dialoge und das völlig überflüssige 3D aus der Wahrnehmung hämmern. Wer sich im ersten Teil bereits unterhalten konnte dem wird im Kino eine leicht verbesserte Version vor den Latz geknallt. Wenn die positive Entwicklung anhält, dann kann man sich schon fast auf den bereits angekündigten dritten Teil freuen: Mögen die Götter mit dem Franchise sein.
Wertung:
6/10 Punkte

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