Das gibt Ärger (2012)

OT: This Means War - xx Minuten - Komödie / Action / Romanze
Das gibt Ärger (2012)
Kinostart: 01.03.2012
DVD-Start: 06.07.2012 - Blu-ray-Start: 01.02.2013
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Filmkritik zu Das gibt Ärger

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Als eine der ersten großen Komödien 2012 aus dem Hause Hollywood kommt nun der actiongeladene Streifen Das gibt Ärger in die heimischen Kinos und lockt nicht zuletzt mit seinen drei bekannten Hauptdarstellern Reese Witherspoon, Chris Pine und Tom Hardy. Unter der Regie von Regisseur McG (Joseph McGinty Nichol), der sich neben Kinofilmen wie 3 Engel für Charlie (2000) und Terminator: Die Erlösung (2009) auch für erfolgreiche Fernsehserien wie O.C. California (2003-2007) und Supernatural (seit 2005) verantwortlich zeigte, fand das Projekt nach einem Entstehungsprozess von insgesamt zehn Jahren und einem ständigen Besetzungswechsel nun seine Verwirklichung.  

Die beiden CIA-Agenten Tuck (Tom Hardy) und FDR (Chris Pine) sind nicht nur in ihrem aufregenden Job ein eingespieltes Team, sondern auch im privaten Leben die besten Freunde. Während FDR nicht besonders viel von der „großen Liebe“ zu halten scheint, wünscht sich Tuck ein harmonisches Familienleben mit der Mutter seines Sohnes, was jedoch nicht erwidert wird. So meldet sich Tuck bei einem Single-Onlineportal an und trifft schließlich die aufgeweckte Lauren (Reese Witherspoon). Die beiden verstehen sich auf Anhieb. Durch Zufall lernt auch FDR eine Frau kennen, die ihm zu gefallen scheint – nur blöd, dass es sich dabei, wie sich herausstellt, um ein und dieselbe Dame handelt. Die beiden Freunde entscheiden sich dazu, Lauren weiter zu daten und ihr letztendlich die Qual der Wahl zu überlassen, ohne dass diese von der Verbindung der zwei Männer weiß.

Es entwickelt sich ein schonungsloser Konkurrenzkampf um die Gunst der Angebeteten, schließlich greifen die beiden Agenten, jeweils von einem kleinen Team unterstützt, zu allen, ihnen verfügbaren Mitteln à la High-Tech-Überwachung und diverse Waffen, was der Warentesterin Lauren, die von der gefährlichen Profession ihrer Lover nichts ahnt, eine Entscheidung nicht leichter macht. Zusätzlich ist den Agenten auch der Bösewicht Karl Heinrich (Till Schweiger), dessen Bruder die beiden bei einem Einsatz getötet hatten, auf den Fersen, um Rache an ihnen zu nehmen.
      
Wie schon so oft behandelt auch diese Hollywoodromantikkomödie den erbitterten Kampf zweier Freunde um das Herz einer Dame und bietet somit nicht wirklich etwas Neues. Nur stehen den beiden Protagonisten im Unterschied zur Normalbevölkerung ein ganzes Waffenarsenal und hochmodernste Technik zur Verfügung, was das Ganze schon etwas spannender macht. So wird ganz im Sinne des Originaltitels This Means War ein regelrechter Krieg entfacht. Dabei setzt McG vor allem auf Action und Spezialeffekte, wodurch Realismus und Authentizität zwar des Öfteren auf der Strecke bleiben, beim Zuseher jedoch durchaus für gute Unterhaltung sorgt. Die Handlung rund um den Verbrecher Karl Heinrich geht dabei allerdings unter und wird bis auf das Finale nur nebensächlich behandelt. Generell beschränkt sich die Agentenarbeit der Protagonisten somit hauptsächlich auf die Eroberung von Lauren bzw. den Sieg über den jeweils anderen.

Chris Pine, der 2006 in Zum Glück geküsst gemeinsam mit Lindsay Lohan und in Unstoppable – Außer Kontrolle (2010) an der Seite von Denzel Washington zu sehen war, wurde vor allem durch seine Rolle des James Kirk in Star Trek (2009) berühmt und beweist in Das gibt Ärger eine gute Kombination von Actionheld und Charmeur. Auch Tom Hardy ergatterte 2002 in Star Trek: Nemesis (2002) eine Rolle als Bösewicht und war seither unter anderem in Inception (2010) oder Dame, König, As, Spion (2011) zu sehen. Zur Seite steht den beiden männlichen Hauptdarstellern die Oscarpreisträgerin Reese Witherspoon, die mit Filmen wie Pleasantville – Zu schön um wahr zu sein (1998) und Eiskalte Engel (1999) ihren Durchbruch feierte und sich seitdem, aber spätestens mit dem Oscargewinn für ihre Darstellung in Walk the Line (2005) in der Schauspielelite Hollywoods etablierte. Nun überzeugt sie in der Rolle der etwas chaotischen Lauren, um deren Gunst zwei Männer kämpfen. Rat sucht sie dabei immer wieder bei ihrer guten Freundin Trish, die von Talkmasterin und Komikerin Chelsea Handler verkörpert wird und Lauren mit ihren offensiven Sprüchen immer wieder bestärkt, zwei Männer parallel zu treffen, sozusagen stellvertretend für die Frauenwelt.
 
Das gibt Ärger besticht weniger mit einer originellen Story als vielmehr mit einer action- und witzreichen Umsetzung, die schon mal ins Unwirkliche abdriftet. Größtenteils sind es jedoch die drei Hauptdarsteller Pine, Hardy und Witherspoon, die dem Film seinen wesentlichen Unterhaltungsfaktor verleihen.

Fazit:
Regisseur McG greift in seiner neuesten Romantikkomödie Das gibt Ärger das altbewährte Thema der Dreiecksbeziehung, in der zwei Freunde um das Herz der selben Frau kämpfen, stattet die beiden Konkurrenten dabei aber ganz im Stile eines Agentenfilms mit modernster Technik und Waffen aus und macht den Film bei all seiner Romantik besonders für Männer interessant. Damit wird der Grundstein für einen actiongeladenen Kampf zwischen Chris Pine und Tom Hardy um die liebenswerte Reese Witherspoon gelegt. An sich kennt man die Story schon, durch seine Mischung an geballter Action, dezenter Romantik und viel Komik schafft es der Film dennoch zu unterhalten, nicht zuletzt getragen durch seine drei Hauptdarsteller.

Wertung:
6/10 Punkte
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Liste von Missdavies
Erstellt: 18.10.2015