Anfang 80 (2011)

Anfang 80
Anfang 80
OT: Anfang 80

Filmstart: 30.12.2011 | Laufzeit: | Tragikomödie
Dies ist ein Pressetext der nicht von uns verfasst wurde:

Für junge Liebe ist es nie zu spät. ANFANG 80 - Wahre Liebe kennt keine (Alters-)Grenzen: Rosa (Christine Ostermayer) begegnet Bruno (Karl Merkatz). Zwei Menschen, die sich eigentlich bereits im Abseits wähnten, erleben plötzlich, was das heißt: Dem großen Glück bedingungslos folgen. Das Gegenüber seines Lebens freudig bejahen. Gemeinsam lieben und lachen. Der einzige Wermutstropfen: Rosa hat Krebs und nur noch ein halbes Jahr zu leben. Dennoch beschließen beide auszubrechen: Bruno aus einer Ehe und einer Familie, in denen längst alles Routine geworden ist; und Rosa aus den Senioren- und Pflegeinstitutionen, in die ihre Nichte sie längst gerne abgeschoben sähe. Sie beziehen eine neue gemeinsame Wohnung, und es stellt sich die Frage: Hat das Glück ein Ablaufdatum oder zählt nicht vielmehr auch die Erinnerung an ganz besondere Momente mit einem Menschen, wie man ihn im Leben nur einmal trifft? ANFANG 80 - Ein bewegender Film über ein ganz besonderes Paar, in einer Gesellschaft, die das Alter ausgrenzt und verdrängt. Ein Liebesfilm über Menschen, denen man diese Freiheit eigentlich nicht mehr zugesteht, und die gegen alle Widerstände aufs Wunderbarste beweisen: Für junge Liebe ist es nie zu spät.
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Körper, Seele und Tabubrüche

Karl Merkatz und Christine Ostermayer sind einfach hinreißend in ihren detailverliebt gezeichneten Rollen, voll Humor und liebevollen Blick auf die alltäglichen Schwächen und Herausforderungen in ihrem gemeinsamen kurzen Leben. Tabubrüche - mit dem Thema Sex: ich liebe besonders die Szene, als der Sohn bei der "Familienkonferenz" den über 80-jährigen Vater auf den Sex mit seiner 80-jährigen todkranken Geliebten anspricht "und dir graust wohl vor nix" und Bruno wortlos aufsteht und ihm eine Ohrfeige verpasst. Tabubrüche mit dem Thema Tod und Sterbehilfe - wenn Bruno seiner Geliebten die tödlichen Medikamente besorgt und verabreicht, damit sie nicht qualvoll bis zum Ende dahinsiechen muss. Alle Szenen feinfühlig und nahegehend - ein bewegender Film, sicherlich nichts für actionverwöhnte jugendliche Mainstreamzuseher.

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