![]() ![]() Darkest Hour OT: The Darkest Hour Regie: Chris Gorak Drehbuch: Jon Spaihts Darsteller: Emile Hirsch, Rachael Taylor, Olivia Thirlby, Joel Kinnaman, Max Minghella, Elena Caruso, Dato Bakhtadze, Yuriy Kutsenko, Artur Smolyaninov, Veronika Ozerova Filmstart: 29.12.2011 | Laufzeit: | Action-Horror-Sci-Fi-Thriller |
Moskau - Fünf junge Leute genießen das pulsierende Leben der faszinierenden Metropole, als eine fremde Intelligenz die Menschheit auf außergewöhnliche Weise angreift: Sie reißt die Kontrolle über die Elektrizität an sich und setzt diese als tödliche Waffe ein. Durch die Flucht in den Moskauer Untergrund gelingt es den Freunden (u.a. Emile Hirsch, Olivia Thirlby, Max Minghella, Rachel Taylor) zunächst zu überleben. Doch als sie Tage später ihr Versteck verlassen, hat sich die vibrierende Metropole in eine Geisterstadt verwandelt und die Gefahr ist noch nicht gebannt. Der Gruppe bleibt nur eine Chance: Sie müssen andere Überlebende finden, um sich dem Kampf gegen die fremde Macht stellen zu können...
Nach einer etwas unbeholfenen Einleitung scheint The Darkest Hour wieder an Boden zu gewinnen. Nachdem die Aliens frei nach „Occupy Moskau“ die Stadt besetzen muss die Gruppe erst einmal in Erfahrung bringen, womit sie es eigentlich zu tun haben. Dass ihnen kein Wissenschaftler, General oder alienerprobter Freak zur Seite steht und sie quasi auf sich allein gestellt sind, wird stimmig dargestellt. Der Regisseur bricht das elektrifizierende Thema gekonnt auf den kleinsten Nenner, sodass die Erkenntnisse der Protagonisten über ihre Feinde schlüssig ausfallen. Die (visuelle) Idee ist originell, es gibt ein paar nette Szenen die das Thema ausreizen, am Ende wird das Potential aber nicht zur Gänze ausgespielt. Es machen sich leider auch einige inszenatorische Unsicherheiten breit. Die visuelle Gestaltung der Point-of-View Einstellungen der Aliens sind recht einfach gehalten, während sich die getöteten Menschen in ansehnlich staubiger & funkelnder Asche auflösen. Der 3D Effekt wird nach einem katastrophalen Start im Laufe des Films immer besser eingesetzt. Anfänglich verfremdet der 3D Effekt, scheinbar zweckfrei und unnötig künstlich, das Geschehen. Die Frage, warum der Regisseur während unwichtigen Dialogen Raumtiefe erzeugen will, verliert sich in selbigem. Mit der vom Himmel rieselnden Asche und den luminösen Lichteffekten dagegen korrespondiert die dritte Dimension hervorragend.
Fazit:
The Darkest Hour vermag über eine farblose Anbiederung an Hollywood Konventionen nicht hinweg zu täuschen. Diese erleuchtende Erkenntnis überkommt den Zuseher früher oder später, wird doch nach einem recht konventionellen Schema eine Alien Invasion in russischem Setting gezeigt. Das Potential einer russischen Sichtweise wird dabei nicht ausgeschöpft, sondern eher im Gegenteil in die zweite Reihe zurückgestellt. The Darkest Hour ist ein moderner Versuch, eine junge Zielgruppe in das Metier von invasierenden Aliens einzuführen scheitert aber an seinem Mangel an Spannung, inszenatorischer Einheitlichkeit und überzeugenden Schauspielern.
Wertung:
5/10 Punkte
15.12.2011 - Darkest Hour - Deutsche Featurette
05.09.2011 - Darkest Hour - Deutscher Trailer
21.12.2011 - Darkest Hour - Special Clip
19.04.2012 - Gewinnspiel: Darkest Hour (Ende: 01.05.2012)
12.04.2010 - The Darkest Hour - Emile Hirsch spielt mit!

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