Nur 48 Stunden

OT: -  96 Minuten -  Action / Komödie
Nur 48 Stunden
Kinostart: 12.08.1982
DVD-Start: 03.01.2014 - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Nur 48 Stunden

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Story:
Der Häftling Ganz (James Remar) bricht aus der haft aus und tötet 2 Polizisten. Der Cop Jack Cates (Nick Nolte) soll den Verbrecher nun wieder der Gerechtigkeit zuführen. Um ihn aufzuspüren, holt der Cop Ganz ehemaligen Partner Reggie Hammond (Eddie Murphy) für 4 Stunden aus dem Knast. Leider entpuppt sich der als recht unkooperativ und ist nebenbei die reinste Quasselstrippe. Das ungleiche Duo hat zunächst Schwierigkeiten, sich zusammenzuraufen...

Dieser Film ist sicherlich einer der Begründer der „Buddy Movies“, die später mit Filmen wie Lethal Weapon oder Tango & Cash ihren Höhepunkt in den 80ern hatten. Dabei ist die Story mal wieder nur Mittel zum Zweck, um die beiden Hauptfiguren zusammenzuführen, um sie dann streitend und Sprüche klopfend durch die Stadt ziehen zu lassen. Ein paar Überraschungen hätten dem Film bestimmt nicht geschadet, denn so ist er doch recht vorhersehbar. Aber die Stärken des Films liegen ja auch eigentlich wo anders.

Musik:
Auch hier findet man die für die 80er Jahre Actioner üblichen angesagten Pop- und Rocklänge. Mittlerweile etwas altbacken, lassen sie den Film schon fast etwas nostalgisch wirken. Dazu trägt auch die deutlich an die 70er angelehnte Musik der Autoverfolgungsjagden bei.

Atmosphäre:
Das Großstadtambiente wird gut in Szene gesetzt, sei es das dunkle Nachtleben oder das etwas freundlichere Leben am Tag. Wenn es im Film Schiessereien gibt sind sie gut inszeniert und teilweise auch recht blutig. Auch die Autojagden sehen toll aus und erinnern ein wenig an alte „Shaft“-Zeiten. Der Schwerpunkt liegt bei dem Film aber auf den beiden Streithähnen. Keine Minute vergeht, in denen sie sich nicht in die Haare kriegen oder sich auch mal gegenseitig zusammenschlagen. Anfänglich kann sich das Duo alles andere als ausstehen, doch langsam entwickelt sich eine Freundschaft zischen den beiden. Die Sprüche sind zitatwürdig, ihre Streitereien unvergesslich. Leider gerät die Story dabei arg in den Hintergrund, dass die beiden gehörig unter Zeitdruck stehen merkt man nicht. Dazu ist das Geschehen recht vorhersehbar konstruiert, so dass man Spannung vergebens sucht. Hätte man hier etwas sorgfältiger gearbeitet, hätten man mehr aus dem Film machen können- Aber so ist das nun mal mit den Kinoactionern made in Hollywood. Coole Sprüche und ein wenig Action kann leider nicht komplett über die Schwächen hinwegtäuschen.

Schauspieler:
Nick Nolte hat als Cop in der deutschen Fassung leider die Alf-Stimme verpasst bekommen und die passt leider überhaupt nicht. Ansonsten macht er seine Sache als ewig schlecht gelaunter, kompromissloser und aggressiver Cop recht gut. Er bildet das ideale Gegenstück zu Eddie Murphy und ergänzt sich doch prima mit ihm.

Eddie Murphy spielt den Gauner Reggie Hammond und kann sein Plappermaul hier noch wohl dosieren, in den Beverly Hills Cop Fortsetzungen ist ihm das nicht immer gelungen. Als eleganter Gangster in Anzug gefällt er mir sogar noch besser als Axel Foley. Sein schrilles Auftreten sowie seine Sprüche wurden hier zum erste mal im Kino gezeigt. Für ihn der Start in eine Karriere mit Höhen und Tiefen.

Fazit:
Nettes Buddymovie mit 2 guten Hauptdarstellern. Leider können aber Action und Sprüche nicht komplett über die etwas lahme Story hinwegtäuschen. Wer auf diese Art von Filmen steht, kann aber bedenkenlos zugreifen.

Wertung:
7/10 Punkte

Filmering.at
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