![]() ![]() One Way Trip 3D OT: One Way Trip 3D Regie: Markus Welter Drehbuch: Matthias Bauer, Bastian Zach Darsteller: Sabrina Reiter, Melanie Winiger, Herbert Leiser, Martin Loos, Aaron Hitz, Matthias Britschgi, Simon Kaeser, Isabelle Barth, Harry Lampl, Tanja Raunig Filmstart: 23.09.2011 | Laufzeit: xx Minuten | Horror |
Anstatt von Zürich in den Süden ans Meer zu fahren, haben sich Valerie (Sabrina Reiter), ihr Bruder Timo (Harry Lampl), sowie Mike (Aaron Hitz), Sarah (Isabelle Barth) und schließlich Valeries Ex-Freund Lars (Matthias Britschgi) darauf geeinigt, ihren Urlaub in Wäldern des Jura zu verbringen, um auf einer Lichtung ihre Zelte aufzuschlagen. Hauptsächlich will die Gruppe aber die bewusstseinsverändernde Wirkung der dort wachsenden, halluzinogenen Pilze, den sogenannten spitzkegeligen Kahlköpfen, ausprobieren und genießen. Als auf der Fahrt ein Reifen platzt und die Freunde am Waldrand stehen bleiben müssen, haben sie eine unheimliche Begegnung mit einem Förster (Herbert Leiser) und einer jungen Frau (Melanie Winiger), erfahren dadurch aber von einer nahegelegenen Tankstelle. Dort angelangt und wieder fahrtüchtig, erklären sie sich bereit, ein Pärchen, Robert (Martin Loos) und Lilli (Tanja Raunig), mit den gleichen Urlaubsplänen mitzunehmen. Das Campinglager aufgebaut, wagen sich die acht Freunde auch schon an die begehrten Drogenpilze, der Trip kann also beginnen. Als Timo dann mit blutigem Gesicht vom Bierholen zurück kommt und am Lagerfeuer zusammenbricht, lässt sich schon erahnen, dass dieser Ausflug böse und eben als One Way Trip enden wird.
Für den Großteil des Horrorfaktors des Films ist sicherlich das nächtliche Setting der Story in den Wäldern der Schweizer Alpen verantwortlich. So ein Campingurlaub in der Wildnis, abgeschieden von jeglicher Zivilisation hat einfach etwas Beunruhigendes, und die endlose Waldlandschaft lässt vor allem bei Nacht etwas Lauerndes vermuten. Somit ist der Film vorwiegend in dunklen Farben gehalten. Auch als die Freunde nach Timos „Unfall“ in einem Bauernhaus im Wald, das – wie sich herausstellt – dem bereits erwähnten Förster gehört, Unterschlupf vor einem plötzlichen Unwetter suchen, kommt nur gedämpftes Licht zum Einsatz. Die Atmosphäre bleibt düster, wodurch sich die Freunde auch nicht unbedingt in Sicherheit wiegen.
Auch wenn sich Horrorfilme aus dem deutschsprachigen Raum in Bezug auf ihre Authentizität nach wie vor vielen Vorurteilen ausgesetzt sehen und die Charaktere auch hier teilweise klischeehaft handeln, sich zum Beispiel von der Gruppe trennen, so muss man dennoch eingestehen, dass dieser durchaus mit seinen amerikanischen Vorgängern mithalten kann und in machen Punkten sogar überzeugender wirkt. Vor allem, was seine Spezialeffekte anbelangt, steht One Way Trip US-Produktionen in nichts nach, so wird eine Scheune in Flammen gestellt oder aber ein sturmähnliches Regenwetter erzeugt, was die Atmosphäre noch stimmungsvoller wirken lässt.
Fazit:
Der Schweizer Film One Way Trip ist ein durchwegs spannender und mitreißender Horrortrip, der gerade wegen seines Settings in den Schweizer Alpen überzeugt. Mit seinen zahlreichen Schockmomenten und Spezialeffekten wie auch der wirkungsvollen 3D-Technik kann er auf jeden Fall mit amerikanischen Vorbildern mithalten.
Wertung:
7/10 Punkte
16.08.2011 - One Way Trip 3D - Deutscher Teaser
16.08.2011 - One Way Trip 3D - Deutscher Trailer
10.08.2011 - One Way Trip 3D - Neues Poster online!

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