![]() ![]() Twilight 4: Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1 OT: The Twilight Saga: Breaking Dawn - Part 1 Regie: Bill Condon Drehbuch: Stephenie Meyer, Melissa Rosenberg Darsteller: Robert Pattinson, Kristen Stewart, Lee Pace, Dakota Fanning, Taylor Lautner, Michael Sheen, Ashley Greene, Maggie Grace, Jamie Campbell Bower, Anna Kendrick Filmstart: 24.11.2011 | Laufzeit: | Drama-Fantasy-Romanze-Thriller |
Nach vielen Komplikation ist es nun endlich so weit: Bella Swan (Kristen Stewart) kann endlich ihren Edward Cullen (Robert Pattinson) heiraten. Und schlussendlich kommt sogar der ebenfalls in Bella verliebte Jacob (Taylor Lautner) zur Trauung. Ende gut alles gut? Mitnichten, denn als Jacob erfährt, dass Bella und Edward in Flitterwochen fahren bevor sie noch in einen Vampir verwandelt ist, dreht Jacob durch: Er fürchtet Bellas Tod wenn sie mit einem Vampir schläft. Doch das frisch verheiratete Paar lässt sich natürlich nicht abbringen und so geht es auf nach Brasilien zur Hochzeitsreise. Nach einigen romantischen Tagen stellt Bella fest, dass sie schwanger ist - und alle rechnen mit dem Schlimmsten...
Dazu trägt sicher auch bei, dass bisher für jeden Twilight Teil ein neuer Regisseur ran durfte. Nach Catherine Hardwicke (Red Riding Hood), Chris Weitz (Der goldene Kompass) und David Slade (30 Days of Night) darf nun Bill Condon (Dreamgirls) sein Glück versuchen. Das führt natürlich dazu, dass alle Filme leicht unterschiedliche Herangehensweisen prägten und man sich immer auf eine kleine Überraschung einstellen konnte. Tatsächlich ist Breaking Dawn der wohl beste Teil der Reihe (bis jetzt), was vor allem daran liegen dürfte, dass der Film sich selbst nicht immer ernst nimmt. Speziell im ersten Drittel erlaubt sich Bill Condon einige leicht ironische Seitenhiebe über die eigenen Klischees und schafft es damit auch die Skeptiker etwas zu unterhalten.
Es ist auch so, dass die Twilight Reihe vor allem übelst flache Groschenromantik repräsentiert und es nie schafft wahre Gefühle zu schildern. Alle Emotionen unterliegen einer höchst pubertären Idealvorstellung und sind weit von tiefgreifenden romantischen Gefühlen entfernt. Wie gesagt: Die Fans der Reihe scheinen gar nichts anderes zu wollen und werden auch mit Breaking Dawn ihre Freude haben, aber alle anderen haben keinen Grund sich den Film anzusehen. Wie man es auch dreht und wendet: Der Hype um die Twilight Reihe ist jedenfalls nicht auf Qualität gebaut - dazu ist die Story viel zu schwach, die Emotionen zu flach, die Dialoge zu dämlich und die Schauspieler zu unglaubwürdig. Die unten stehende Wertung ist hauptsächlich deshalb so milde um zu verhindern, dass der beste Teil der Reihe die niedrigste Wertung bei uns bekommt (die anderen Filme wurden von anderen Autoren besprochen).
Fazit:
Breaking Dawn ist der bis dato vielleicht beste Twilight Film. Aber trotz dieser Ehre handelt es sich lediglich um eine höchst mittelmäßige bis schwache Schmonzette, die es in keiner Sekunde schafft glaubwürdige Emotionen zu schildern, die über die Phantasien einer pubertären Idealvorstellung hinausgehen. In Ansätzen ist teilweise eine Art Spannung vorhanden, aber durch die langweilige Story, die schwachen Dialoge und die leblosen Darsteller wird diese im Keim erstickt. Fans der Reihe werden auch diesen Film genießen, aber alle anderen haben eigentlich keinen Grund sich Breaking Dawn anzusehen - und versäumen auch nichts.
Wertung:
5/10 Punkte

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