![]() ![]() Final Destination 5 OT: Final Destination 5 Regie: Steven Quale Drehbuch: Eric Heisserer Darsteller: Nicholas D'Agosto, Emma Bell, David Koechner, Tony Todd, Courtney B. Vance, Jacqueline MacInnes Wood, P.J. Byrne, Arlen Escarpeta, Miles Fisher, Ellen Wroe Filmstart: 26.08.2011 | Laufzeit: | Horror-Thriller |
Im Bus während eines Arbeitsausflugs hat Sam (Nicholas D'agosto) eine Vision: Er sieht eine Brücke einstürzen und sich selbst und seine Kollegen dabei sterben. Kurzerhand packt er seine Ex-Freundin Molly (Emma Bell), warnt seine Kollegen und stürmt aus dem Bus. Einige wenige folgen ihm und tatsächlich geht seine Vision in Erfüllung. Doch damit ist die Sache natürlich nicht erledigt. Denn die Gruppe ist dem Tod von der Schippe gesprungen, und diesem gefällt das natürlich gar nicht. Nach und nach ereignen sich mysteriöse Unfälle, die den Kreis der Überlebenden dezimieren...
Denn man hat es wieder besser geschafft die unweigerlichen Todesfälle mit schwarzem Humor zu würzen - sodass alle Zuseher wieder gespannt miträtseln dürfen wie sich denn die Einzelaspekte der in Stellung gebrachten Kettenreaktion genau zusammenfügen werden und schließlich zum Ableben der Figur führen werden. Natürlich muss dies nicht jedem gefallen, aber wer seine Freude bei den bisherigen Teilen der Reihe hatte, der wird wohl auch hier seinen Spaß haben - vor allem da die Todesfälle wieder eine Spur kreativer und überraschender arrangiert werden.
Der Hauptgrund dafür ist widerum das selbe Problem, dass die Reihe im Prinzip seit Teil 2 hat: Alle Figuren und Schauspieler wirken völlig glatt, beliebig und austauschbar. Man interessiert sich weder für ihre Geschichte, noch für ihr Schicksal und deshalb fällt es auch sehr schwer auch nur einen Funken Emotion für den Film zu verspüren. Das ist auch der Grund warum das neue Konzept der moralischen Hinterfragung nicht funktioniert und warum der “große Kampf” innerhalb der Gruppe der Überlebenden - darum wer es nun als erstes übers Herz bringt einen anderen Menschen zu töten - nicht wirklich interessant ist, sondern eher beliebig erscheint.
Fazit:
Die Final Destination Reihe hat kreativ begonnen, aber vegetiert im Wesentlichen nun schon seit Jahren vor sich dahin und steckt in den verkrusteten Erzählstrukturen fest. So sind auch die Schwächen seit dem zweiten Teil sehr konstant geblieben. Das größte Problem ist dabei sicherlich, dass die Figuren völlig austauschbar sind und man als Zuseher keinerlei Bindung zu den Charakteren und in Folge der Geschichte entwickeln kann. Aber man muss auch eingestehen, dass Final Destination 5 wieder besser als die letzten beiden Teile geworden ist. Die eröffnende Katastrophe ist durchaus spektakulär und die Kettenreaktionen, die zum Ableben der diversen Protagonisten führen sind wieder etwas interessanter gestaltet und mit einer Prise schwarzem Humor gewürzt. Da der finale Twist des Films außerdem überraschend gut gelungen ist und die Reihe zu einem eigentlich perfekten Abschluss bringt, können Fans der Vorgänger bedenkenlos ein Kinoticket lösen - wer aber die Teile 2-4 schon überflüssig fand, der wird auch mit dem fünften Teil nicht wieder bekehrt werden.
Wertung:
5/10 Punkte
23.05.2011 - Final Destination 5 - Deutscher Trailer
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