![]() ![]() Apollo 18 OT: Apollo 18 Regie: Gonzalo Lopez-Gallego Drehbuch: Brian Miller Filmstart: 14.10.2011 | Laufzeit: | SciFi-Thriller-Horror |
Apollo 18 steht unter einem anderen Stern als seine Vorgängermissionen: Unter großer Geheimhaltung werden die drei Astronauten Nathan Walker (Lloyd Owen), Benjamin Anderson (Warren Christie) und John Grey (Ryan Robbins) auf den Mond geschickt und so richtig wissen sie nicht einmal selbst was ihre genaue Mission ist. Die Reise selbst verläuft zunächst nach Plan: Die Landung am Mond gelingt, doch nach einiger Zeit beginnen sich merkwürdige Ereignisse zu häufen. Besonders als die Crew Fußspuren entdeckt, die offenkundig nicht von Ihnen stammen macht sich Angst breit...
Found-Footage Filme sind generell eine äußerst schwierige Angelegenheit und es ist alles andere als einfach einen solchen Film zu drehen. Das Konzept erfordert es nun einmal per Definition, dass der Kameramann ein Teil der innerfilmischen Handlung ist und die Kamerabider auch stets innerhalb der Geschichte Sinn ergeben. Das führt aber zu drastischen Einschränkungen und nicht selten wirken die immer gleichen, verwackelten und eben absichtlich wenig professionellen Aufnahmen äußerst anstrengend und wenig ansprechend. Natürlich gibt es Ausnahmen wie den König des Genres, Blair Witch Projekt, oder auch das amüsante Serienkiller-Versatzstück Behind the Mask, aber allzu oft geht das Konzept nicht so recht auf.
Das liegt auch daran, dass der Film keine wirklichen Überraschungen bereit hält. Die Auflösung hinter dem Ganzen wirkt doch etwas enttäuschend und so hat man das Gefühl, dass es sich die Filmemacher etwas zu einfach gemacht haben: Sie bauen durch eine durchaus spannende Idee eine Erwartungshaltung auf, die der fertige Film aber nicht einhalten kann. Spannung fehlt sowohl im Einzelmoment, als auch im großen Ganzen und so kann man sich weitgehend teilnahmslos zurücklehnen und die Charaktere beobachten, die einen ehrlich gesagt überhaupt nicht interessieren. Man kann es sich denken: Apollo 18 ist nicht sehr gut gelungen und das Geld für die Eintrittskarte kann man sicherlich besser investieren.
Fazit:
Apollo 18 ist ein eher langweiliger Vertreter des Found-Footage Genres. Aus einer interessanten Ausgangslage, die vor allem auf die Neugier der Menschen was Verschwörungstheorien betrifft spekuliert, wird leider gar nichts gemacht: Man schafft es nicht so wirklich das Found-Footage Konzept gewinnbringend einzusetzen, sodass die Zuseher lediglich von der schlechten Kamera genervt werden. Außerdem schafft es der Film weder in seinen Einzelmomenten, noch im großen Ganzen für Spannung zu sorgen, sodass er trotz seiner kurzen Laufzeit erstaunlich langatmig geworden ist. Schade, da wäre mehr möglich gewesen.
Wertung:
4/10 Punkte
21.02.2011 - Apollo 18 - Englischer Trailer
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