Werner - Eiskalt! (2011)

OT: Werner - Eiskalt! - 98 Minuten - Animation / Komödie
Werner - Eiskalt! (2011)
Kinostart: 23.06.2011
DVD-Start: 01.12.2011 - Blu-ray-Start: 01.12.2011
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Filmkritik zu Werner - Eiskalt!

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Einleitung:
Normalerweise bemühen wir uns ja selbst für den hirnrissigsten Film eine strukturierte Kritik nach unserem gewöhnlichen Muster anzubieten und uns mit dem Film auseinanderzusetzen. Werner - Eiskalt! ist aber so ein übler Schwachsinn, der keinerlei Wert auf eine Struktur legt, dass auch wir unsere gewohnte Struktur etwas verlassen werden. Und um den geschlechtsspezifischen Vorurteilen vorzubeugen bieten wir eine männliche und eine weibliche Sicht auf den Film an.

Kurzinhalt:
Brösel (Rötger Feldmann) will zu alten Erfolgen aufschließen. Er arbeitet an einem neuen Werner-Comic, den er stolz seinem Verleger präsentiert. Nachdem dieser aber keinerlei Anstalten macht den Comic zu veröffentlichen beschließt Brösel nach Korsika zu reisen um danach neu zu starten. Dies will er mit einem Kopfsprung in knietiefes Wasser besiegeln, doch aus dem Neustart wird nichts: Brösel schlägt mit dem Kopf an einen Stein und ist scheintot. Dies bewirkt wiederum, dass sich die Öffentlichkeit erneut an ihn erinnert und sich seine Werke wieder bestens verkaufen...

Die männliche Sicht (von Michael Föls):

Eigentlich ist jedes Wort verschwendete Zeit: Werner - Eiskalt! ist ein absoluter Tiefpunkt des Kinojahrs. Hier stimmt wirklich gar nichts zusammen: Das erste Mal seit dem ersten Teil werden wieder Spielfilmszenen mit Zeichentrickszenen gemischt. Tja, es hatte schon einen guten Grund, warum man für die anderen Teile ausschließlich auf Zeichentrick setzte. Denn besonders die Spielfilmszenen sind so dermaßen billig, dämlich und einfach nur schlecht, dass man zum Dauerfremdschämen genötigt wird.

Aber auch abseits von diesen Szenen wird rein gar nichts geboten: Die Witze sind so flach, dass man problemlos einen Flachköpper (haha, Insider für alle die sich tatsächlich durch diesen Mist gequält haben) reinmachen könnte und eine Story ist quasi nur im Ansatz vorhanden. Im Wesentlichen ist die Handlung nämlich nur aus Einzelszenen zusammengeschustert, die sich immer wieder nur um die Rivalität zwischen Brösel/Werner und Holgi dreht. Nur wirklich interessieren tut sich für diese Rivalität wohl ohnehin kein Mensch.

Besonders peinlich dabei die offensichtliche Selbstverliebtheit, dank der es Brösel nötig hat sich selbst zum Helden zu stilisieren - und natürlich freut sich die ganze Welt auf das nächste tolle Rennen zwischen Brösel und Holgi. Der titelgebende Werner steht da schon einmal hinten an wenn Schöpfer Brösel seine Midlife-Crisis ausleben muss und selbstverständlich am Ende das Mädchen abkriegt. Nein, ganz im ernst: Werner - Eiskalt! ist ein ganz übler Mistfilm, der von vorne bis hinten nur peinlich ist und sonst gar nichts. Ach ja: Im ganzen Film gibt es eine einzige Szene, die fast gelungen wäre: Die Exekution der Biene Maja, aber man schafft es sogar hier den lustigen Ansatz mit Fäkalhumor niederzutrampeln. Bääh - diesen Müll braucht sich niemand ansehen.


Die weibliche Sicht (von T.I.):
- Der Chef der Erste Bank heißt Andreas Treichl. 2010 verdiente er laut Wirtschaftsblatt 2,8Mio € im Jahr. Das sind 233333€ im Monat, 7778€ am Tag, 324€ in der Stunde und rund 5,50€ in der Minute.

- Das stärkste Tier der Welt ist eine blinde Hornmilbe, welche das 1200- fache ihres eigenen Körpergewichts tragen kann.

- The Devil’s Rejects (2005) von Trash/ B- Movie- Meister Rob Zombie halt den Rekord für die meisten "Fuck’s" in einem Film. Auf 109 Spielminuten zählt man insgesamt 560mal das böse F- Wort.

Warum diese vielen Informationen abseits des angekündigten Filmreviews? Nun, um ehrlich zu sein, ist so ziemlich jeder Satz, jedes Wort, vielleicht sogar jeder Gedanke an Werner- Eiskalt! verschwendete Liebesmüh. Sollte sich jemand doch für den Filminhalt (wobei an dieser Stelle das Wort Inhalt nicht passend gewählt ist) interessieren: Werner ist wieder da. Werner's Freunde trinken wieder Bier und fahren wieder schnell mit dem Auto und/oder dem Motorrad und zwischendurch wird gekotzt, blöd gelabert und noch mehr gekotzt.

Fazit:
Dieser Film ist dumm, unlustig, schäbig, tiefer als tief im (nicht vorhandenen) Niveau, geschmacklos (............<- hier bitte beliebiges Synonym für ‚schlecht‘ einsetzen) Er ist Zeitverschwendung, Geldverschwendung, Gehirnzellenverschwendung und vor allem an dieser Stelle: Platzverschwendung.

Wertung:
1/10 Punkte

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Liste von fette_sau
Erstellt: 13.08.2013