![]() ![]() Source Code OT: Source Code Regie: Duncan Jones Drehbuch: Ben Ripley Filmstart: 02.06.2011 | Laufzeit: | Action-SciFi-Thriller |
Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) ist eigentlich US-Pilot in Afghanistan, doch völlig überraschend wird seine gesamte Existenz auf den Kopf gestellt: Als er die Augen öffnet befindet er sich im Körper eines anderen Menschen, sitzt in einem Zug und ihm Gegenüber wundert sicht Christina (Michelle Monaghan) über sein seltsames Benehmen. Nach einiger Zeit explodiert der Zug und Colter realisiert, dass es sich um eine Art Simulation handeln dürfte. Eine Frau (Vera Farmiga) informiert ihn über einen Bildschirm, dass er unbedingt die Bombe an Bord des Zuges finden muss um einen geplanten Anschlag auf Chicago zu verhindern. Also wird Colter immer und immer wieder in die Simulation geschickt, dabei erinnert er sich eigentlich gar nicht daran sich für dieses Projekt der Regierung gemeldet zu haben...
Und tatsächlich ist dies auch die größte Schwäche von Source Code. Denkt man nur einmal ein bisschen über die logische Struktur nach, so bricht alles in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Natürlich soll hier nicht zu viel verraten werden, aber die Logik des Films macht in sich leider überhaupt keinen Sinn, sodass Source Code einen mehr als bitteren Nachgeschmack hinterlässt und es auch nicht schafft nachhaltig zu beeindruckend. Zugegeben: Thematisch ist der Film (im Umgang mit den Menschen) Moon nicht so fern, aber leider greifen bei Source Code die Zahnräder der Geschichte nicht ansatzweise so gut ineinander.
Dass es für Versagen in der Simulation auch praktisch keine Konsequenzen gibt, macht die Sache nicht besser. Natürlich wird das abstrakte Element des Zeitdrucks eingeführt, aber als Zuseher hat man dennoch das Gefühl, dass Colter ohnehin immer und immer wieder einfach alles durchgehen kann und stirbt er, dann gibt es auch keinerlei Konsequenzen. Die Auflösung des Ganzen, bzw. das Finale fährt die Geschichte dann völlig gegen die Wand. Beim restlichen Film kann man wenigstens noch diskutieren, aber das Ende ist schlicht völliger Schwachsinn. In Summe betrachtet ist Source Code also ein sehr verzichtbarer Film. Die Idee ist sehr interessant, die Umsetzung aber leider recht bescheiden.
Fazit:
Source Code schafft es zunächst sein Szenario interessant darzulegen und seine Mysterien gut zu verbergen - aber bereits am Anfang wird klar: Es wird verdammt schwer, dass das alles irgendwann logisch kohärent miteinander verknüpft wird. Tatsächlich gelingt dies Source Code nämlich nie. An allen Ecken klaffen Logiklöcher, die Ausgangslage des Films macht in sich nicht wirklich viel Sinn und hinzu kommt, dass man es noch nicht einmal wirklich schafft für Spannung zu sorgen. Das Ende ist dann schließlich völliger Humbug und offenbart den Film genau als das was er ist: Ein nicht zu Ende gedachter Schnellschuss, der leider nicht besonders viel Sinn macht. Idee hui, Umsetzung pfui.
Wertung:
4/10 Punkte
10.03.2011 - Source Code - Deutscher Trailer
22.11.2010 - Source Code - Englischer Trailer
25.02.2011 - Source Code - Feature Trailer
03.06.2011 - Source Code - Video-Interview: Jake Gyllenhaal
10.10.2011 - Der Plan - Matt Damons Film wird zur Serie!
16.09.2011 - Source Code - Science-Fiction Serie wird produziert!
01.04.2011 - Source Code - Neues Poster online!
08.03.2011 - Source Code - Neues Wallpaper online!
26.01.2011 - Source Code - Erstes Poster online!
18.01.2011 - Source Code - Erstes Szenenbild online!
18.01.2010 - Source Code - Duncan Jones inszeniert!

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