![]() ![]() Beastly OT: Beastly Regie: Daniel Barnz Drehbuch: Daniel Barnz Darsteller: Alex Pettyfer, Justin Bradley, Mary-Kate Olsen, Dakota Johnson, Vanessa Hudgens, Peter Krause, Neil Patrick Harris Filmstart: 07.04.2011 | Laufzeit: | Drama-Fantasy-Romantik |
Kyle Kingson (Alex Pettyfer) ist ein klassischer Siegertyp: Sein gutes Aussehen öffnet ihm alle Türen und er weiß dies auch auszunützen. Schönheit ist für ihn das Wichtigste, und er trägt diesen Grundsatz auch rücksichtslos vor sich her. Das muss auch gothic-girl Kendra (Mary-Kate Olsen) erfahren, die von Kyle einmal zu viel mies behandelt wird. Deshalb spricht sie einen Fluch aus: Kyle wird seine Schönheit genommen und nur wenn er innerhalb eines Jahres jemanden findet der ihn liebt, dann wird der Fluch wieder von ihm genommen. Ansonsten bleibt er für den Rest seines Lebens entstellt...
So gestaltet sich Kyles Reise vom herzlosen Schönling zum besseren Menschen auch als reichlich ungelenk inszenierte Vorstellung. Daniel Barnz lässt schlicht jedes Gespür für die Geschichte, die Figuren und die Schauspieler vermissen. Alex Pettyfer und Vanessa Hudgens wandern unmotiviert durch den Film und Mary-Kate Olsen wird gar als völlig peinlicher Fremdkörper zum Fremdschämen stilisiert. Schade ist außerdem dass Neil Patrick Harris, der ansonsten immer für hohen Unterhaltungswert gut ist, verheizt wird und in seiner Nebenrolle kaum auf sich aufmerksam machen kann.
Und so geht es auch weiter: Das Ziel sollte allen klar sein und der Weg dorthin ist höchst mühsam und krampfig. Peinlichkeiten, Dämlichkeiten und ganz viel Kitsch zieren den Weg bis sich Kyle schließlich zum besseren Menschen gewandelt hat und alles wieder gut wird. Dass seine Charakterwandlung genauso hektisch und unmotivert abgespult wird wie der Rest des Films, ist schon fast selbstverständlich. Man muss nicht lange um den heißen Brei herumreden: Beastly ist ein Flop und es gibt wirklich keinen Grund sich dieses Trauerspiel anzutun.
Fazit:
Beastly ist eine auf allen Ebenen enttäuschende Neuinterpretation der klassischen Geschichte Die Schöne und das Biest. Die Darsteller wirken planlos und Regisseur Daniel Barnz hat keinerlei kreative Einfälle um die einfallslose Story aufzupeppen. Von den Dialogen über die Figuren bis hin zur Entwicklung der Geschichte stimmt hier so gut wie gar nichts. Deshalb sollte man sich den Film auch am besten sparen.
Wertung:
3/10 Punkte
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