Serengeti (2011)

OT: Serengeti - 100 Minuten - Dokumentation
Serengeti (2011)
Kinostart: 01.04.2011
DVD-Start: 29.07.2011 - Blu-ray-Start: 29.07.2011
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Filmkritik zu Serengeti

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Kurzkritik:


Gestatten: Kim (Felicity Jones), 19 Jahre alt, lässig, smart und voller Verve. Eigentlich Skateboard-Profi, vergeudet sie ihr Talent in einem Burger Restaurant, um sich und ihren Dad zu finanzieren. Auf der Suche nach einem lukrativeren Job, nimmt sie ein Angebot als „Chalet Girl“ im noblen Ski-Ort St. Anton an. Ihre Tätigkeit besteht darin, das luxuriöse Chalet der vermögenden Familie Madsen in Ordnung zu halten und sie bei ihren vereinzelten Wochenendbesuchen rundum zu bedienen. Die burschikose Kim fühlt sich, als wäre sie auf einem andern Stern gelandet. Soviel Eitelkeit im Überfluss ist unerträglich… wäre da nicht Jonny (Ed Westwick), der smarte Sohn der Familie, in den sie sich sofort ein wenig verguckt. Zudem entdeckt sie eine neue Leidenschaft: Snowboarden.
Sehr schnell entpuppt sich ihr Talent, und sie beginnt zusammen mit dem durchgeknallten Finnen Mikki (Ken Duken) für den großen ‚Roxy Slopestyle‘ Wettbewerb zu trainieren, bei dem ein üppiges Preisgeld winkt. Langsam aber sicher erobert Kim die Herzen aller, die sie umgeben. Auch Jonny muss feststellen, dass ihm das hübsche und zugleich unverkrampfte, freche und doch einfühlsame Mädchen den Verstand raubt. Es knistert heftig zwischen beiden – sehr zum Unmut von Jonnys Freundin Chloe (Sophia Bush) und Kims Mitbewohnerin Georgie (Tamsin Egerton). Der Liebestrubel scheint vorprogrammiert und Kim versteht die Welt nicht mehr…
Dass es gewaltige Probleme mit dem Naturbewusstsein der Menschen gibt ist ein Punkt, der in unserer modernen Gesellschaft kaum mehr zu übersehen ist. Diese Tatsache hatte auch bereits Einfluss auf unser Kinoprogramm. Abgesehen von aufklärerischen Dokus wie Eine unbequeme Wahrheit und dem eher weniger gelungenen The 11th Hour, häufen sich auch die Naturdokus in unseren Lichtspielhäusern. Von Unsere Erde, über Königreich Arktis und Die Reise der Pinguine bis hin zu Unsere Ozeane, gibt es immer mehr Möglichkeiten die Natur auch auf der Leinwand zu betrachten. Serengeti ist nun ein weiterer Film dieser Art, der aber nicht den Fehler macht allzu stark mit der Moralkeule zu schwingen.

Denn viele Naturdokus der jüngeren Generation haben das Problem, dass sie es allzu gut meinen und den Zuseher nur so mit Moralpredigten bombardieren. Serengeti hingegen lässt die Problematik eher organisch mitschwingen und setzt stattdessen auf die Schönheit der Natur, die in beeindruckenden Bildern präsentiert wird, und ohnehin sehr schön vor Augen führt welche Naturschätze mittlerweile bedroht sind. Die Thematik wird somit weit weniger aufdringlich wahrgenommen und der Film schafft es seine noblen Ansichten unterhaltsam zu präsentieren.

Natürlich stellt sich die Frage, ob es wirklich notwendig ist für eine solche Doku ins Kino zu pilgern, wenn das Fersehen ohnehin ein ähnliches Angebot hat. Denn Serengeti zeigt nichts, was man so, oder so ähnlich nicht schon in dutzenden anderen Dokus gesehen hätte. Aber es wirkt eben dennoch eindrucksvoll, wenn man die wunderschönen Bilder im Kino sieht. Von demher gibt es durchaus einen Grund sich den Film anzusehen: Denn Serengeti überzeugt auf visueller Ebene durchgehend. Pflichttermin ist der Film aber dennoch nicht, da es schlicht am Besonderen fehlt.

Wertung:
6/10 Punkte

Filmering.at
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