Das Schmuckstück (2010)

OT: Potiche - 103 Minuten - Komödie
Das Schmuckstück (2010)
Kinostart: 25.03.2011
DVD-Start: 08.09.2011 - Blu-ray-Start: 08.09.2011
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Filmkritik zu Das Schmuckstück

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Kurzkritik:


Gestatten: Kim (Felicity Jones), 19 Jahre alt, lässig, smart und voller Verve. Eigentlich Skateboard-Profi, vergeudet sie ihr Talent in einem Burger Restaurant, um sich und ihren Dad zu finanzieren. Auf der Suche nach einem lukrativeren Job, nimmt sie ein Angebot als „Chalet Girl“ im noblen Ski-Ort St. Anton an. Ihre Tätigkeit besteht darin, das luxuriöse Chalet der vermögenden Familie Madsen in Ordnung zu halten und sie bei ihren vereinzelten Wochenendbesuchen rundum zu bedienen. Die burschikose Kim fühlt sich, als wäre sie auf einem andern Stern gelandet. Soviel Eitelkeit im Überfluss ist unerträglich… wäre da nicht Jonny (Ed Westwick), der smarte Sohn der Familie, in den sie sich sofort ein wenig verguckt. Zudem entdeckt sie eine neue Leidenschaft: Snowboarden.
Sehr schnell entpuppt sich ihr Talent, und sie beginnt zusammen mit dem durchgeknallten Finnen Mikki (Ken Duken) für den großen ‚Roxy Slopestyle‘ Wettbewerb zu trainieren, bei dem ein üppiges Preisgeld winkt. Langsam aber sicher erobert Kim die Herzen aller, die sie umgeben. Auch Jonny muss feststellen, dass ihm das hübsche und zugleich unverkrampfte, freche und doch einfühlsame Mädchen den Verstand raubt. Es knistert heftig zwischen beiden – sehr zum Unmut von Jonnys Freundin Chloe (Sophia Bush) und Kims Mitbewohnerin Georgie (Tamsin Egerton). Der Liebestrubel scheint vorprogrammiert und Kim versteht die Welt nicht mehr…
Monsieur Pujol (Fabrice Luchini) leitet eine Fabrik für Regenschirmen im Frankreich der 70er Jahre. Seine Frau Suzanne (Catherine Deneuve) ist für ihn nur ein Schmuckstück. Sie kümmert sich ums Haus und führt auch ansonsten ein wenig aufregendes Leben. Als Pujol allerdings einen Herzanfall hat, ändert sich alles: Auf Vorschlag von Babin (Gérard Depardieu) übernimmt Suzanne die Leitung der Firma und krempelt dort einiges um...

Francois Ozon ist ein besonderer, aber auch eigenwilliger Regisseur, der sich schon in den verschiedendsten Genres versucht hat. Sein neuestes Werk Das Schmuckstück ist eine lockere und wenig aufregende Komödie, die vor allem vom Zusammenspiel von Catherine Deneuve und Gérard Depardieu profitiert. Die beiden geben sich ungezwungen und sorgen für einige humorvolle Spitzen. Aber auch sie schaffen es nicht Das Schmuckstück aus dem Mittelmaß zu befreien.

Ozon hatte immer schon einen Hang zum Kitsch, und diesen kann man auch hier kaum übersehen. Die gesellschaftspolitischen Themen des Films sind ohnehin nur ein Aufhänger und wirklich interessieren scheint sich der Film dafür nicht. Die 70er Jahre mit ihren Umbrüchen dienen nur als bloße Fassade um Ozons Lustspiel eine Kulisse zu bieten. Man muss auch zugeben, dass Das Schmuckstück dabei durchaus ein recht kurzweiliger Film geworden ist, der aber letzten Endes zu trivial und zu durchschnittlich bleibt um wirklich in Erinnerung zu bleiben.

Wertung:
6/10 Punkte

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