Alles erlaubt - Eine Woche ohne Regeln (2011)

OT: Hall Pass - 105 Minuten - Komödie
Alles erlaubt - Eine Woche ohne Regeln (2011)
Kinostart: 11.03.2011
DVD-Start: 15.07.2011 - Blu-ray-Start: 15.07.2011
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Filmkritik zu Alles erlaubt - Eine Woche ohne Regeln

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Man muss den Farrelly Brüdern schon irgendwie dankbar sein. Denn in den 90ern waren sie die Könige des schlechten Geschmacks und haben mit ihren Komödien unter anderem den Weg für die Filme der Apatow Crew geebnet. Ihren Höhepunkt erreichten sie zweifelsfrei im Jahr 1998 mit dem Hit Verrückt nach Mary. Doch seitdem geht es konstant bergab und auch ihr neuester Streich Alles erlaubt - Eine Woche ohne Regeln ist nur ein müder Abklatsch ihrer alten Hits.

Rick (Owen Wilson) und Fred (Jason Sudeikis) sind Ende 30, beste Freunde und haben gewisse Probleme mit ihren Beziehungen. Eigentlich sind sie ja glücklich mit ihren Frauen Maggie (Jenna Fischer) und Grace (Christina Applegate) aber nach all den Jahren Alltag hat sich eine gewisse sexuelle Frustration eingeschlichen. Auf den Rat einer Freundin versuchen es Maggie und Grace also auf einer neuen Art: Sie erlauben ihren Männern eine Woche lang alles zu tun worauf sie Lust haben...

Man kann es hier von Beginn an spüren: Die Farrelly Brüder stehen scheinbar unter Druck und wollen unbedingt wieder einmal einen Hit landen. Und dementsprechend krampfig fühlt sich Alles erlaubt auch an. Die Story wirkt überkonstruiert, die Gags zünden nur selten und die Figuren sind wenig interessant, weswegen der Film im gesamten auch wenig gelungen ist.

Bereits der Beginn ist recht holprig und unausgegoren aber auch in Folge wirkt der Rhytmus des Films nicht besonders stimmig. Hinzu kommt, dass die Farrellys zwar mit ihren üblichen Geschmacklosigkeiten arbeiten, es aber dennoch so scheint als würden sie an der kurzen Leine gehalten. Den in Anbetracht des Themas ist Alles erlaubt ein absolut handzahmer Film.

Die Schauspieler geben sich zwar großteils solide, aber es ist eben schwierig aus den langweiligen Schablonen interessante Figuren zu kreieren. Ein Mangel an Kreativität, Pepp und Witz ist hier in jeder Sekunde spürbar. Zwar gibt sich der Film trotz seinen Schwächen recht kurzweilig, aber abgesehen von den ganz treuen Fans der Regisseure und Darsteller sollte sich niemand gezwungen sehen diese mittelmäßige Komödie anzusehen. Wirklich toll ist hier nur der kurze Auftritt des, wie immer, großartiflgen Richard Jenkins.

Fazit:
Alles erlaubt ist ein neuerlich eher missglückter Versuch der Farrelly Brüder an ihre alten Erfolge anzuschließen. Der Mix ist eher weniger gelungen, inszenatorisch wirken die Farrellys an die kurze Leine gelegt und nur wenige Gags zünden richtig. Von den Darstellern schafft es nur der kurze Auftritt von Richard Jenkins wirklich zu überzeugen. Insgesamt gesehen ist Alles erlaubt zwar kurzweilig, aber auch wenig berauschend.

Wertung:
5/10 Punkte

Filmering.at
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Liste von mausmaus
Erstellt: 11.11.2013