![]() ![]() Meine erfundene Frau OT: Just Go With It Regie: Dennis Dugan Drehbuch: Allan Loeb, Timothy Dowling Filmstart: 25.02.2011 | Laufzeit: | Romantik-Komödie |
Danny Maccabee (Adam Sandler) muss an seinem Hochzeitstag erkennen, dass sein Leben ganz anders ist, als er dachte: Er hört mit an wie seine zukünftige Frau über ihn und sein Aussehen lästert, also bricht er die Hochzeit ab und rettet sich in eine Bar. Dort findet er heraus, dass der Ehering an seinem Finger ein hervorragendes Mittel ist um mit Frauen ins Gespräch zu kommen. Jahre später bleibt der, mittlerweile erfolgreich als Schönheitschirurg arbeitende, Danny seiner Masche immer noch treu. Doch der Schuss geht nach hinten los, als er nach einer Nacht mit seiner absoluten Traumfrau Palmer (Brooklyn Decker) in Erklärungsnot gerät: Also erfindet er kurzerhand eine Geschichte rund um seine schreckliche Frau und heuert seine Assistentin Katherine (Jennifer Aniston) an um diese Rolle zu spielen - mit unerwarteten Folgen...
Zumindest den Hauptrollen kann man nichts direkt vorwerfen. Adam Sandler spult seine gewohnte Nummer ab und Jennifer Aniston ist ein wahrer Segen, spielt sie doch die einzige Figur in diesem Film, die halbwegs normal geraten ist. In Folge kann man als Zuseher auch richtig durchatmen, wenn die beiden Hauptfiguren alleine auf der Leinwand sind. Nicht weil diese Szenen so toll wären, aber im Kontrast zu den restlichen desaströsen Nebenfiguren ist es eine wahre Freude wenn man einfach nur zwei ertragbare Charaktere beobachten darf.
Auch ansonsten hat Meine erfundene Frau kaum etwas zu bieten. Die Story ist so vorhersehbar, dass auch der blindeste Zuseher spätestens nach 15 Minuten gemerkt hat, dass eigentlich die Figur von Jennifer Aniston das wahre Love Interest ist und es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch Adam Sandler dies merkt. Die Gags oszillieren zwischen belanglos und nervig und abgesehen von wenigen Sequenzen in denen es der Film schafft für durchgehende Zeit den Nervigkeitspegel zu senken und zumindest etwas Kurzweiligkeit aufkommen zu lassen, ist Meine erfundene Frau schlicht ein dilletantischer Film, den man sich getrost sparen kann.
Fazit:
Epic Fail könnte man sagen. In Meine erfundene Frau stimmt so gut wie gar nichts. Zwar geben sich Jennifer Aniston und Adam Sandler durchaus solide, aber durch den erdrückenden Dilletantismus der Nebenfiguren wird jeder positive Funke sofort erloschen. Die Nebenfiguren sind nervig, die Story vorhersehbar, unplausibel und langweilig und die Gags variieren zwischen belanglos und nervig. Kurz: Meine erfundene Frau ist ein auf ganzer Linie gescheiterter Film.
Wertung:
2/10 Punkte
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