![]() ![]() Gullivers Reisen - Da kommt was Großes auf uns zu OT: Gulliver's Travels Regie: Rob Letterman Drehbuch: Joe Stillman, Nicholas Stoller Filmstart: 10.02.2011 | Laufzeit: | Komödie-Fantasy-Abenteuer |
Lemuel Gulliver (Jack Black) ist ein gemütlicher, unambitionierter Angestellter in der Postabteilung einer Zeitung. Seit längerer Zeit hat er nun bereits ein Auge auf die Reisereporterin Darcy (Amanda Peet) geworfen, hat aber nicht den Mut um sie anzusprechen. Doch sein Leben ändert sich, als ein neuer Angestellter gleich an seinem ersten Tag befördert wird. Gulliver nimmt seinen Mut zusammen und stürmt in Daisys Büro. Doch durch einen dummen Zufall bittet er sie nicht um ein Date, sondern bewirbt sich als Reisereporter. Den Bewerbungsartikel kopiert er sich kurzerhand aus dem Internet zusammen und schon kommt er zu seinem ersten Auftrag: Er soll ins Bermudadreieck reisen. Doch dort geht alles schief und nachdem Gulliver in einen Sturm gerät findet er sich plötzlich in Liliput wieder und ist von einer Horde winziger Menschen umgeben...
Das Hauptproblem ist, dass es von Anfang an in jeder Einstellung spürbar ist, dass hier absolut niemand die Absicht hatte einen wirklich witzigen Film zu drehen, stattdessen wird nur das Nötigste getan um über die Runden zu kommen und das Publikum halbwegs bei der Stange zu halten. Da stört sich auch niemand daran, dass jemand im New York der Gegenwart den doch etwas untypischen Vornamen Gulliver hat, und an manchen Stellen scheint es so, als wäre die einzige Regieanweisung an Jack Black gewesen: “Schneide ein paar blöde Grimassen und blödel etwas herum.”
Hinzu kommt, dass auch nur wenige Gags wirklich zünden. Das Nachspielen berühmter Filmszenen im Theater von Liliput (das passenderweise wie ein Fernseher aussieht) ist dabei noch eines der wenigen Gegenbeispiele, aber das ist natürlich viel zu wenig um eine Komödie zu tragen. Abgesehen davon gibt es nämlich nur wenig Grund auch nur zu schmunzeln, denn die Gags bewegen sich grundsätzlich auf sehr seichtem Niveau der Marke “tausendmal besser gesehen” und deshalb plätschert Gullivers Reisen auch nur so am Zuseher vorbei ohne wirklich Emotionen auszulösen - in welcher Art auch immer.
Fazit:
Gullivers Reisen ist eine absolut belanglose Produktion, die nur für treue Anhänger von Jack Black interessant ist. Alle anderen können sich den müden, langweiligen und vorhersehbaren Einheitsbrei getrost sparen. Gelungene Gags gibt es nur wenige, die Figuren sind durch die Bank uninteressant und auch ansonsten gibt es eigentlich kein Argument, das wirklich für den Film sprechen würde.
Wertung:
3/10 Punkte
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08.07.2011 - Gewinnspiel: Gullivers Reisen (Ende: 15.07.2011)

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