Skyline (2010)

OT: Skyline - 94 Minuten - Action / SciFi
Skyline (2010)
Kinostart: 11.02.2011
DVD-Start: 12.05.2011 - Blu-ray-Start: 12.05.2011
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Filmkritik zu Skyline

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Die Regisseure Colin und Greg Strause zeichneten sich bereits für den eher unrühmlichen Film Aliens vs. Predator: Requiem verantwortlich, von daher sollte die Erwartungshaltung in ihren neuesten Streich Skyline schon einmal eher gedämpft sein. Doch auch wer sich nur einen spaßig dämlichen Unterhaltungsfilm im Stile eines Independence Day erwartet, wird von der Alieninvasion des Regieduos enttäuscht sein. Denn was zunächst noch zumindest kurzweilig beginnt entwickelt sich bald zu einem gewaltigen Tritt ins Fettnäpfchen und gibt sich spätestens mit dem grenzdebilen Finale vollends der Lächerlichkeit preis.

Jarrod (Eric Balfour) reist gemeinsam mit seiner Freundin Elaine (Scottie Thompson) nach Los Angeles zu seinem Kumpel Terry (Donald Faison). Obwohl es bald schon einige Streitereien gibt, lauern die wahren  Probleme erst nach der Party: Gleißendes Licht dringt durch die Jalousinen, und scheint jeden der es ansieht zu hypnotisieren, während am Horizont riesige Raumschiffe auftauchen. Eine Alieninvasion ist in Gange und die Menschen sind auf sich gestellt. Doch welche Chance bleibt ihnen gegen die scheinbar übermächtigen Ausserirdischen?

Das Positive zuerst: Aus dem Budget von 10 Millionen Dollar haben die beiden Regisseure visuell wirklich einiges herausgeholt. Ihrem Ruf als Effektspezialisten werden die Strause Brüder also zumindest gerecht. Als Regisseure werden sie aber wohl keine große Karriere hinlegen. Denn nach Aliens vs. Predator: Requiem ist Skyline nun bereits der zweite qualitative Flop in Folge, womit geklärt sein dürfte, dass es wohl an Talent mangeln dürfte.

Dass Skyline eine trashige Angelegenheit werden würde, war eigentlich kaum zu bezweifeln. Dass der Film aber nicht spaßig trashig, sondern quälender Müll werden würde, kommt doch etwas unerwartet. Denn die Ansammlung an Dämlichkeiten, die hier serviert wird ist schon eine Marke. Der Beginn ist dabei noch das Beste am Film. Zwar nicht wirklich gut, aber die Exposition ist kurzweilig und in geringem Maße auch unterhaltsam. In Folge fällt der Film jedoch mit jeder weiteren Minute ein Stückchen weiter auseinander und am Ende bleibt nich viel mehr als ein Scherbenhaufen.

Die Figurenkonstalation und die internen Probleme entsprechen quasi dem Lehrbuch für einfallslose Katastrophenfilme und der Grad an Schwachsinn ist nur schwer zu ertragen. Unfreiwillig komische Szenen sind jedenfalls keine Seltenheit. Wenn sich die schwangere Elaine, aus Sorge um ihr ungeborenes Baby, schließlich darüber beschwert, dass neben ihr geraucht wird, schlägt das dem Fass aber den Boden aus. Skyline macht es einem wirklich nicht leicht den Film ernst zu nehmen, was auch an den hirnverbrannten Dialogen liegt.

Doch auch ansonsten kommt nicht wirklich viel Stimmung auf. Die Ausgangslage wird nicht besonders befriedigend genutzt, der Film weiß nie so recht was er eigentlich sein will und wohin sich alles entwickeln soll und deshalb tritt die Story auch oftmals auf der Stelle und entwickelt sich nicht wirklich weiter. Eine neue Sphäre der Lächerlichkeit erreicht jedoch das gnadenlos dämliche Finale des Films, das noch einmal einen prägnanten Schlusspunkt setzt und auch den vergesslichsten Zuseher noch einmal daran erinnert wie mies der Film wirklich ist.

Fazit:
Was zumindest kurzweilig beginnt geht immer weiter den Bach hinunter bis der Film schließlich völlig auseinanderfällt. Die Dialoge sind grenzdebil, die Figuren langweilig und die Story entwickelt sich kaum sinnvoll weiter. Das Ergebnis ist ein durch die Bank schwacher Film, den sich wirklich niemand ansehen muss.

Wertung:
3/10 Punkte

Filmering.at
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