![]() ![]() Burlesque OT: Burlesque Regie: Steve Antin Drehbuch: Steve Antin Filmstart: 06.01.2011 | Laufzeit: | Musical-Romantik-Drama |
Ali (Christina Aguilera) kommt vom Land nach Los Angeles um dort ein anderes Leben zu führen. Dabei landet sie in dem von Tess (Cher) geführten Nachtclub, in dem sie sich schnell zum neuen Star mausert. Dort bekommt sie es mit einer eifersüchtigen Kollegin (Kristen Bell) zu tun, verliebt sich in einen Barkeeper (Cam Gigandet) und findet in Tess einen Mutterersatz, denn ihre eigene Mutter starb als Ali sieben war. Dazu gesellen sich noch einige andere klischeehafte Wendungen, Handlungsmuster und Dialoge, die man schon tausendmal gesehen hat. Die Geschichte trieft nur so vor Klischees. Es gibt wohl keine einzige Szene im Film, die nicht abgedroschen und schablonenhaft wirkt. Selbst bei manchen Musikeinlagen muss man unfreiwillig die Augen verdrehen, weil sie derart … tja, man kann es nicht anders sagen: klischeehaft sind.
Aber die Handlung und die Figuren sind ohnehin Nebensache. Es zählen einzig und allein die Show- und Musikeinlagen, die zum Großteil durchaus mitreißend und hübsch inszeniert sind. Auch die Musik ist in den meisten Fällen gelungen. Warum man allerdings die Zeit dazwischen mit sinnlosen Szenen und eindimensionalen Figuren verschwenden soll bleibt ein Rätsel. Das einzige worum sich der Regisseur (und Drehbuchautor) Steve Antin scheinbar wirklich kümmert ist die Inszenierung der Bühnenshow, alles andere verkommt zur Nebensache und ist derart lieb- und einfallslos gestaltet, dass man in der Zwischenzeit das Kino verlassen könnte, ohne großartig was zu versäumen. Dass Burlesque vorhersehbar ist bis ins letzte Detail liegt wohl auf der Hand und bedarf somit keiner weiteren Erwähnung.
Wenn man also nichts weiter sehen will als hübsche, halbnackte Frauen, die tanzen und singen, dann wird man mit Burlesque sein Vergnügen haben, denn die Showeinlagen sind durchaus unterhaltsam und machen Spaß. Wer sich aber an der redundanten Handlung dazwischen und den flachen Figuren abstößt, sollte auf diesen Film verzichten oder zumindest nach einer Musikszene den Kinosaal verlassen, versäumen tut man dabei ohnehin nichts Wichtiges.
Fazit:
Burlesque ist im Grunde ein überlanges Musikvideo. Die Handlung und Figuren sind nur ein Gerüst auf dem sich der Film von Song zu Song hangelt. Da es sich aber um relativ viele musikalische Szenen handelt, mit denen man hier unterhalten wird, halten sie sich die Waage mit den dazwischen liegenden unbedeutenden Szenen voller Klischees und vorhersehbaren Momenten. Dass Burlesque trotzdem Spaß macht (hauptsächlich die Bühnenshows), liegt vor allem an dem musikalischen Talent der beiden Hauptdarsteller (sofern man ihre Art der Musik mag) und einem gut aufgelegten Stanley Tucci. Der Rest ist ein Sammelsurium an abgedroschenen Figuren und Wendungen. Wer also nicht mehr als eine Reihe schöner Musikvideos sehen will, der wird hier vielleicht seinen Spaß haben.
Wertung:
5/10 Punkte
09.10.2010 - Burlesque - Deutscher Trailer
10.08.2010 - Burlesque - Englischer Trailer
06.10.2010 - Burlesque - Englischer Trailer 2
21.10.2010 - Burlesque - Internationaler Trailer
15.12.2010 - Burlesque - Deutsches Poster online!
27.10.2010 - Burlesque - Neues Poster online!
04.10.2010 - Burlesque - Deutsches Poster online!
31.08.2010 - Burlesque - Neues Poster online!
17.08.2010 - Burlesque - Neues Poster online!
01.07.2010 - Burlesque - Erste Szenenbilder online!

| Die Daten werden uns zur Verfügung gestellt von Flimmit.com |

