Boxing Gym (2010)

OT: Boxing Gym - 91 Minuten - Dokumentation
Boxing Gym (2010)
Kinostart: Unbekannt
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Boxing Gym

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Kurzkritik im Rahmen der Viennale 2010:

Richard Lord betreibt ein Boxstudio in Austin, Texas. Es ist ein Ort der Begegnung an dem sich die unterschiedlichsten Menschen über den Weg laufen. Aus allen Schichten, mit den unterschiedlichsten Zielen treffen sie sich beim Training und arbeiten nebeneinander ihre Übungen ab...

Frederick Wiseman, ein Veteran der Dokumentarfilmszene hat seinen wachen Blick über ein einfaches Boxstudio in Texas schweifen lassen. Und dies ist auch durchaus wörtlich zu verstehen, denn Boxing Gym ist eine sehr zurückhaltende, beobachtende Dokumentation die vor allem als Zustandsbeschreibung zu verstehen ist. Wiseman bewertet nicht, kommentiert nicht, sondern zeigt einfach. Auf klassische "talking heads" die dem Zuseher ihre Geschichte erzählen verzichtet er. Stattdessen filmt er Gespräche zwischen den Menschen vor Ort und lässt so ihren Charakter erahnen.

Dazwischen lässt er immer wieder den Blick schweifen und zeigt die Alltäglichkeiten des Boxstudios. Abläufe wiederholen sich, Menschen trainieren und diese ungezähmte Bilderflut, gekoppelt mit der faszinierenden Tonebene erzeugt einen hypnotischen Sog in dem man sich verlieren kann. Der Film hat aber auch einige Längen und schafft es auf emotionaler Ebene nicht wirklich zu überzeugen. Eine fein beobachtete Doku ist Boxing Gym aber dennoch.

Wertung:
6/10 Punkte

Filmering.at
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