M/F Remix (2010)

M/F Remix
M/F Remix
OT: M/F Remix

Regie: Jy-Ah Min
Filmstart: xx.xx.2010 | Laufzeit: | Drama-Komödie

Kurzkritik im Rahme der Viennale 2010:

 

Mimi (Mimi Goh) und Philip (Philip Westerland) sind in Ihrer Wohnung. Kalifornien, 2004: George W. Bush ist Präsident, die USA führt Krieg gegen den Irak. Wozu alles? Re-vo-lu-tion fordern die Protagonisten. Man spürt Godard, man sieht Godard, doch nicht den großen Godard der Nouvelle vague, der das Kino revolutionierte, sondern den späten, politischen Godard, den nur mehr die engsten Anhänger verkrampft huldigen können.

 

Das Nichtverstehen wird zum Dogma ernannt. Zwei Menschen und ihre Kamera treffen sich in ihrer Wohnung und machen – irgendetwas. Es ist wirklich nicht abzusehen worauf sie abzielen, oder warum man sich M/F Remix ansehen sollte. Ein Film der starr und pulsierend Nichtigkeiten posaunt ohne wirklich ein Statement zu machen. Energie wird verschwendet und ausser springenden Wortfetzen bleibt nicht wirklich etwas in Erinnerung. Ein ganz großer Fehlschlag. Aber unter dem Deckmantel der Kunst ist scheinbar alles erlaubt.

 

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